40 Stunden für die Choreo

Viva Welli - Foto: WallyMitte Februar scherzten wir während eines Spiels noch rum, das man doch eigentlich noch eine Choreo machen müsste für den Welli. Eigentlich hatten wir vor, diese zum letzten Vorrundenspiel gegen Mannheim zu machen. Dies gelang dann allerdings nicht aufgrund der verbleibenden Zeit. Die bisherige Eishockeysaison verging irgendwie viel zu schnell und man versäumte sich innerhalb der Saison mal Gedanken darum zu machen. Als erstes ging es nun darum überhaupt eine Halle zu finden, wo man ebendiese Choreo vorbereiten könnte. Zum Glück wusste der Malerpinsel eine Lösung und durch die Unterstützung des Vereins Kiez für Kids Hohenschönhausen e.V. (Danke noch mal, Christoph!) wurde uns die alte Sporthalle für den 22.3. ab 6:30 Uhr überlassen.

Die eigentliche Choreovorbereitung begann eigentlich schon Mitte Februar, als wir uns Gedanken um ein geeignetes Logo machten. Es wurden Entwürfe und der Name der Choreo innerhalb der Gruppe heftig diskutiert. Am Ende hat sich VIVA WELLI durchgesetzt, weil dieser Name schon seit Anfang der Saison von der Gruppe „Black Corner“ verwendet wird und es ihn auch schon auf mehreren Shirts etc. gibt.
Viva Welli - Foto: WallyIn der Nacht zum 22.3. wurde es dann kritisch, es mussten noch Flyer geschrieben werden, der fertige Entwurf nochmal neu überarbeitet werden und einige andere Dinge organisiert werden. Die Blätter für die Choreo für die Seitenränge und die Sitzplätze wurden uns freundlicherweise von CSVCopy zur Verfügung gestellt. (Auch hier nochmals vielen vielen Dank an Acki). Also hieß es die Nacht durcharbeiten. Bis 3:30 Uhr waren die Flyer fertig, also so wie sie mir am besten gefielen: mit dem Welli. Nun noch schnell die Mail mit den Entwürfen zu Acki zu schicken damit seine Jungs bei CSVCopy noch bis zum Spiel die Flyer drucken konnten. Bis ca. 5 Uhr habe ich dann noch den Entwurf für die Choreo komplett überarbeitet, damit man ihn auch für das Basteln verwenden konnte. Um 6:15 Uhr wurde ich dann von Malerpinsel abgeholt und wir fuhren mit Restmaterial und Folienresten von alten Choreos zu der Sporthalle, die er organisiert hatte.

Viva Welli - Foto: WallyDie ersten Mitstreiter warteten auch schon auf uns. So ging es dann nach einigen Anlaufschwierigkeiten gegen 7 Uhr los: Es wurde gemalt, geklebt und geschnitten. Innerhalb der Vorbereitung gab es sogar noch einige Änderungen am Aussehen. Gegen 13 Uhr waren wir dann auch im wahrsten Sinne des Wortes fix und fertig.
Einige fuhren noch mal nach Hause, andere zu Union und ein paar Leute fuhren direkt zum Welli, um dort weiterzuarbeiten. Durch die Hilfe von Rüdiger Reichelt konnten wir, wie auch schon bei den anderen Choreos, schon vor dem offiziellen Einlass in die Halle. Wir hatten also genug Zeit und Ruhe, um die Stöcke von hinten an die Choreo anzubringen, die Blätter auf den Sitzplätzen zu verteilen oder auch, um nur noch ein letztes Mal die gespenstische Stille des Welli zu genießen, wenn dort niemand weiter anwesend ist.

Viva Welli - Foto: WallyWir waren dann auch rechtzeitig zum offiziellen Einlass um 15:30 Uhr mit allen Vorbereitungen fertig, so das wir alle nochmal Zeit hatten, raus zugehen ein wenig zu chillen und dann die Flyer zu verteilen. Gegen 17 Uhr trafen wir uns alle nochmal unten am G Block, um den genauen Ablaufplan zu besprechen. Ich bin rechtzeitig in den Block B gegangen um mir eine gute Ausgangsposition zu sichern um Fotos zu machen.
Rechtzeitig zur Präsentation der Starting Six wurde die Choreo dann auch hochgezogen. Sie hätte auch ruhig etwas länger bleiben können, aber die Starting Six zu sehen, war einigen wohl etwas wichtiger.
Es war schon ein imposantes Bild, die allerallerletzte Choreo im Welli zu sehen, mit der Folie, den Luftballons und den Blättern.
Es wurde dann noch ein langer Abend in Mitte, denn unsere Freunde aus Ambri waren auch anwesend und wir hatten eine Menge auszuwerten. Punkt 2 Uhr bin ich dann auch quasi tot ins Bett gefallen nach 40 Stunden auf den Beinen für die allerallerletzte Choreo im altehrwürdigen Wellblechpalast.

An der nächsten Choreo für die O² World arbeiten wir sicher auch bald.

Wally

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One Response to “40 Stunden für die Choreo”

  1. Momo sagt:

    Respekt und Hut ab!!!!!!!!!!!!!!!!!!! ich bin immer wieder überrascht, was ihr euch so einfallen lasst. Schön finde ich auch, das man mal einen Einblick in die Vorbereitung und Durchführung solch einer Choreo bekommt.
    Bitte, macht weiter so! Gruß momo