Viva Welli – Sieg im zweiten Play-off Heimspiel 2008

Viva Welli - Foto: ovkDer Eishockey-Tag begann für mich schon beim Morgenkaffee und dem checken der Emails in meinem Büro, als mein Handy klingelte und der Wurzelpeter mich ganz aufgeregt anrief, um mir von den Aktivitäten rund um der geplanten Choreographie zu erzählen. Er bereichtete mir, dass sie eventuell, wenn sie es bis 14:30 Uhr schaffen, zum heutigen dritten Play-off Spiel der Eisbären, das Stadion wieder etwas bunter zu gestalten. Schon zur Mittagszeit rief dann der liebe Wurzel noch einmal an, um mir zu sagen das alles fertig ist.
So vergaß ich also diesmal nicht, die Digitalkamera einzupacken.

Nun aber hier mein Spielbericht:

Ende ist im Wellblechpalast noch lange nicht. Dass sahen auch die Fans so, welche vor dem Spiel mit einer „Viva Welli“-Choreographie ihrer Heimspielstätte würdigten.
Und wie der Welli lebte, an diesem Ostersamstag-Nachmittag. Mit 6:1 fertigten die Eisbären im Spiel 3 der Viertelfinalserie die Hamburg Freezers ab.
Ustorf - Foto: CityPressSchon nach exakt 100 Sekunden konnte Brandon Smith einen Hintertorpass von Mark Beaufait in die Maschen von Freezers-Goalie Philippe Sauvé hämmern. Knapp sechs Minuten später war es dann Florian Busch, der eine 3 auf 1 Situation unter der Mithilfe von Sturmkollege Sven Felski verwandelte. Die Eisbären-Dominanz bewies in der 11. Spielminute Denis Pederson, der es zum dritten Mal im Hamburger Kasten klingeln ließ. Aber noch nicht genug des Jubels, denn Deron Quint und Richard Mueller mit einem Unterzahlbreak schickten die Gäste mit einem 0:5-Rückstand in die erste Pause.
Auch im Mitteldrittel zeigten die Berliner zwar weiter ihre Dominanz, schalteten aber anscheinend einen Gang zurück. Einziger Wehmutstropfen war, dass Denis Pederson in der Kabine geblieben ist. Der Angreifer stieß im ersten Drittel mit Freezers-Verteidiger Rob Leask zusammen.
Steward - Foto: ovkTrotzdem „rappelte“ es weiter in der Kiste von Sauvé. Mark Beaufait traf zum zwischenzeitlichen 6:0.
Das letzte Drittel war bis zur 51.Spielminute eher von der Dynamik der Fans auf den Rängen geprägt. Dann konnte aber Peter Sarno den Nimbus des überzeugenden Berliner Schlussmanns Rob Zepp brechen. Im Powerplay erzielte er den Hamburger Ehrentreffer. War aber nichts weiter als Ergebniskosmetik.

Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel sah man einen sehr angesäuerten Freezers-Coach Bill Stewart. „Wir spielten heute als Männer wie Jungs, gegen Jungs die wie Männer spielten!“, war seine Kernaussage, dass sich seine gestandenen Cracks gegen junge Spieler, die Anfang 20 sind, so „alt“ ausgesehen hatten.

Töchter - Foto: ovkZuhörer auf der Pressekonferenz waren auch die beiden Töcher von Eisbären-Coach Don Jackson. Sie sind noch bis Dienstag in Berlin und erleben dabei die unverwechselbare Stimmung bei den Spielen und waren auch von der Choreographie beeindruckt. Für welli-berlin.de ließen sie sich auch noch für ein Erinnerungsfoto ablichten. Danke Carly und Lisa.

ovk

Fotos: ovk, CityPress

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One Response to “Viva Welli – Sieg im zweiten Play-off Heimspiel 2008”

  1. Wally sagt:

    Na das ist ja schön wenn den Mädels vom Don die Choreo gefallen hat. *gg* Mein Bericht für welli-berlin von der gesamten Choreovorb. ist auch grad ebend fertig geworden, nunn heisst nur noch warten bis der Ice-Olli mal MSN anmacht zum Korrekturlesen *lach*