Diskussionen um den Welli-Abschied

Die Gemüter kochen gerade ziemlich hoch im Wellblechpalast. Der immer weiter nahende Abschied vom Welli wirft immer weitere Fragen auf. Zuletzt kam es beim Spiel gegen die Hannover Scorpions (welli-berlin.de berichtete) zu Protesten. Da wir uns ja auf dieser Site ebenfalls mit diesem Thema beschäftigten, stellten wir Fanbeiratsmitglied Axel Hoppe die Frage, was denn in den Augen der Fans schief läuft.

Axel Hoppe - Foto: CityPressAxel, in der letzten Woche wurde in dem Aufruf zum Protest geschrieben, es gäbe kein Konzept wie man sich würdig aus dem Welli verabschieden würde. Worin liegt das begründet?

„Wir haben im September schon verschiedene Ideen abgegeben. Zum Beispiel, ob wir zum Welliabschied nicht ein Spiel ehemaliger Eisbären gegen das jetzige Team oder ehemalige Eisbären gegen ehemalige Preussen. Peter John Lee hatte auch damals in den Raum geworfen, dass man ja auch Spieler von Übersee holen könnte und dann wieder solche gemischten Teams macht wie damals bei der 50 Jahre Gala. Er wollte dazu mit der Gazprom reden, ob sie uns dabei nicht irgendwie helfen wollen. Wir sagten aber auch, dass wir vielleicht auch irgendein Turnier spielen könnten mit Gästeteams wie aus Rostock und Crimmitschau. Irgendetwas, was ein bisschen mehr ist als eine normale Abschlussveranstaltung.

Als wir damals unsere Vorschläge an den Klub übermittelt hatten hieß es ‚Ja, wir melden uns, wir lassen uns das alles durch den Kopf gehen’. Aber gemeldet hat sich bis diese Woche keiner. Jetzt hatten wir eine Einladung bekommen für ein Meeting mit der neu gegründeten Arbeitsgruppe ‚Wellblechpalastverabschiedung’. Wobei wir dort aber schon wieder gehört hatten, es gibt zwar diese Arbeitsgruppe, aber es gibt keine getrennte Saison- bzw. Wellblechpalastverabschiedungsfeier. Das ist alles eins. Scheinbar nichts anderes als eine Saisonabschlussveranstaltung. Wir denken da doch ein wenig anders. Wenn es nach dem Meeting Neuigkeiten gibt, lasse ich es Euch wissen!“

Daniel Goldstein - Foto: CityPressEisbären-Pressesprecher Daniel Goldstein äußerte sich zu den Protesten vom 15. Februar bereits am 16. Februar im Fanboard auf www.eisbaeren.de. Speziell zum Thema schrieb er:

„Eben weil uns die Fans nicht egal sind, versuchen wir Lösungen und Antworten zu finden um Abschied und Umzug entsprechend zu gestalten. Dies dauert seine Zeit, nicht nur, weil wir nebenbei noch eine laufende Saison zu stemmen haben. Manche Antworten brauchen auch ihre Zeit. Es gab schon mehrere Meetings zum Abschied aus dem Wellblechpalast und wird weitere geben, es gibt, seit 10 Tagen jetzt, mit Robbi Haschker einen Fankoordinator, der noch etwas direkter und mit etwas mehr Zeit mit dem Fanbeirat kommunizieren wird, um die Probleme aufzunehmen und zu transportieren […… ] Natürlich werden wir versuchen, die ungewohnte Situation eines Umzugs, unseres gemeinsamen Umzugs, angemessen behaglich zu gestalten.“

www.welli-berlin.de bleibt dran.

ovk

Fotos: CityPress

Comments are closed.