Archive for Februar, 2008

Hanne Frenzel ist eine Legende. Eine Legende im Wellblechpalast.

Montag, Februar 11th, 2008

Hanne Frenzel - Foto: PrivatWie wird man eigentliche eine Legende? Ich glaube, Hanne könnte mir das auch nicht genau sagen. Vielleicht ist er eine Legende, weil er alle Epochen des Wellblechpalasts miterlebt hat. Damals, vor über fünfzig Jahren, war es so etwas wie ein Sommertraining, als die Mannschaft von Dynamo Berlin geholfen hatte, eine Kunsteisbahn im Sportforum zu errichten. Hanne war dabei.

Vorab: Über Hanne Frenzel und seine Erlebnisse zu schreiben, könnte ich mit Sicherheit ein Buch mit über 200 Seiten füllen. Sehr gut wurde sein Leben und Wirken in dem Buch „Mehr Wellblechpalastgeschichten“ beschrieben. Steffen Karas war damals der Autor seines Potraits. Zu Karas komme ich noch im weiteren Verlauf dieses Artikels.

Hier möchte ich erst einmal ein wenig über meine persönlichen Erlebnisse mit Hanne schreiben.

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Der Welli-Berlin.de – Shop ist online

Sonntag, Februar 10th, 2008

Welli-Berlin.de - ShopNoch sind die Shirts und Basecaps der exklusiv durch www.welli-berlin.de angebotenen 4695-Kollektion nicht zur Auslieferung bereit.
Trotzdem haben wir uns wegen der vielen Nachfragen dazu entschlossen, den Welli-Berlin.de – Shop, bereits jetzt online zu stellen, um Euch bereits jetzt die Möglichkeit zu geben, T-Shirts und Basecaps aus der 4695-Kollektion zu bestellen.

Der Shop wird durch unseren Ausrüstungspartner Drachen-Sachen.de betrieben.

Wer jetzt bestellt, kann sicher sein, zu den ersten Fans zu gehören, die im März das Shirt oder Basecap mit dem 4965-Logo tragen. Außerdem gibt es einen Frübucherrabatt, für alle Fans, die bereits jetzt ein Basecap und ein T-Shirt zusammen bestellen.

Der Welli-Berlin.de – Shop ist nur einen klick entfernt!

Welli-Berlin.de - Shop

Auf Wiedersehen Welli

Sonntag, Februar 10th, 2008

Rene - Foto: PrivatTschüss sagen geht ja nicht, auch wenn wir in der Zukunft in der O² World pilgern, werden im Welli, ja die Nachwuchsspiele der Bären und Ligenspiele anderer Mannschaften stattfinden.

Als Fußballfreak, war Eishockey nur zu internationalen Turnieren interessant, ja bis Freunde darauf bestanden, das ich auch einmal mitkommen sollte um zusehen warum sie den Sport so lieben.

Irgendwann hatte meine damalige liebe Chefin ein einsehen und so kam es, das ich ein Spiel gegen die DEG in der Saison 1993/94 sehen konnte. Eine Niederlage wie so oft zu dieser Zeit, aber wie ich feststellen sollte völlig egal. Heiser trotz Niederlage mit der Erkenntnis: Da musst du wieder hin.

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8:7, was für ein Spiel

Samstag, Februar 9th, 2008

Party 1995 - Foto: CityPressApril 1998, ich bin auf dem Weg in die Geschäftsstelle, die sich damals noch auf dem Gelände des Sportforum befand, geschätzte Größe 15 qm. Viel Hoffnung auf eine Karte für dieses Spiel hatte ich nicht, es war ja schließlich DEL-Finale. Vor Ort Frau Riedel und Lenz Funk, der dann fragte ob ausverkauft sei. Frau Riedel beantwortete diese Frage nur mit einem Lächeln. Mein Kartengesuch wurde mit den Worten, wir werden keinen draußen stehen lassen, erhört.

Beim Einlass und im Stadion wusste ich auch warum: Der Welli platzte aus allen Nähten. Selbst auf dem Zugang zu den Blöcken vom Umlauf her konnte keiner Umfallen oder Klatschen. So voll habe ich danach unsere Kultstätte noch nicht einmal zu den beiden Meisterschaften erlebt.

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Liebes Doktor Dynamo-Team – Ja, man kann durch Küssen und Biertrinken schwanger werden.

Samstag, Februar 9th, 2008

Mein erstes Mal - Grafik: Eisbären LiveIch bin Fußballer (22 Leute, rundes Leder, 90 Minuten).
Mein erstes Mal?
Sehr spät.
Sehr (hin)gedrängt.

Es gab (und gibt noch heute) da so einen gewissen Typen. Einen Freund. Wir kennen uns ungefähr neunzehn Jahre. Der ging mir ständig auf den Geist. Er hatte vor langer Zeit eine Randsportart für sich entdeckt. Natürlich nicht als Aktiver.
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Niklas Hede – Der „Finossi“

Freitag, Februar 8th, 2008

Hede  - Foto: CityPressNiklas Hede war einer der wenigen Eisbären-Spieler, der sogar ein eigenen Anfeuerungsruf hatte: „Niklas Hede, du bist der beste Mann – schieß den Puck ins Tor“ kam es aus den meisten der 4695 Kehlen im damals nahezu immer ausverkauften Wellblechpalast. Niklas Hede war Kult in Berlin. Eigentlich wie jeder der „Bosman-Ära“, aber der kleine Flitzer war ein Hingucker auf dem Eis – wie beispielsweise Andrew McKim, der Prinz von Hohenschönhausen. Niklas Hede spielte, genau wie McKim, drei Spielzeiten für die Eisbären.

Niklas Hede ist auch „multikulti“! Geboren wurde er vor gut 39 Jahren in Malmö, Schweden. Trotzdem lief er mit finnischer Nationalität über das Eis des Wellblechpalasts. Und nun ist er seit über zwei Jahren auch Besitzer eines deutschen Passes.
Er selber bezeichnete sich nach seiner ersten Spielzeit (1996/97) bei den Eisbären als „Finossi“. Eine Mischung zwischen Finne und Ossi.

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Mein erstes Mal: Das Spiel gegen Weißwasser

Freitag, Februar 8th, 2008

Mein erstes Mal - Grafik: Eisbären LiveIch bin Produkt meiner Umwelt. Ich bin geprägt von ihren Einflüssen, und wie bei den meisten Jungs, hatte auch bei mir mein Vater frühzeitig seine Finger kräftig mit im Spiel. Er ist ein Sportfanatiker. Durch das große Angebot an Spitzensport zu Zeiten der DDR war ein Großteil der Leute sportbegeistert – mein Vater hat viele getopt.
Und so hat er mich, kaum dass ich laufen konnte, zu vielen Sportveranstaltungen geschleift. Ich war beim „Olympischen Tag“ Jahre bevor jemand was mit ISTAF anfangen konnte, beim TSC Boxturnier bevor Henry Maske Olympiasieger, im Cantianstadion bevor der „Glorreiche“ Rekordmeister und zum Schwimmfest im Friesenstadion bevor Franzi geboren wurde… (zu dieser Sportart komm ich später noch mal kurz).
Mein zweites Kinderzimmer war eigentlich die Winterbahn. Klar, auf Friedensfahrt und Olaf Ludwig sind alle abgefahren, aber Winterbahn war echt was besonderes. Hier habe ich solche Helden wie Lutz Heßlich oder Carsten Schmalfuß groß werden sehen. Aber ich schreibe hier ja über Eishockey. Kurz vor Ende meiner herausragenden Dynamo-Schwimmer-Karriere (es muss so Januar 1980 gewesen sein) holte mich mein Vater nach einem Wettkampf, bei dem ich mal wieder nichts Vernünftiges zustande bekommen hatte, aus der Umkleide ab und sagte: „Trockne die Haare richtig – wir gehen zum Eishockey!“

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EINMAL EIN EISBÄR, IMMER EIN EISBÄR

Donnerstag, Februar 7th, 2008

Sven - Foto: PrivatHallo Leute, Eisbären-Fan bin ich seit dem 16.Lebensjahr. Und jetzt, nachdem ich 30 geworden bin, ist das nun schon ne ewige Zeit.

Damals begann meine Eisbären (Eishockey-Leidenschaft), als mir mein Schulkamerad von der tollen Atmosphäre im Ostberliner Eishockey-Tempel erzählte. Nach dem Besuch eines Playdown- Spiels gegen Schwenningen stand für mich fest:

EINMAL EIN EISBÄR, IMMER EIN EISBÄR.

Unvergessen blieben unsere Heim(Auswärtsspiele) von Frankfurt(Oder) mit der damals mühsamen 1 1/2 h Zugfahrt in kleiner, aber feiner Gruppe. Unvergessenen sind auch Heimspielpleiten gegen Krefeld, Landshut und Köln, die oft in zweistelliger Höhe ausfielen. Damals wurde ein Tor aber noch so bejubelt als wäre es ein gerade vollbrachter Meistertreffer gewesen.

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Mein erstes Mal – Mega Hammer gigantisch!

Mittwoch, Februar 6th, 2008

Pöpperle - Foto: City PressIch erinnere mich an meine „ersten Male“ im Welli: Unwissend von dem, was mich erwartet, fuhr ich am 01.11.2005 (EHC – ERC Ingolstadt) mit meinem Bruder zum Welli. Ich wurde überwältigt von der Stimmung, von dieser wirklich einmaligen Atmosphäre – es war gigantisch.

Mein erstes Mal – Mega Hammer gigantisch! Eine neue Dimension wurde mir eröffnet.

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Immer wieder Schwenningen

Dienstag, Februar 5th, 2008

Party 1995 - Foto: CityPressIn den frühen Jahren der Eisbären gab es ja nicht viel zu feiern. Und selten konnte das Kassenhäuschen ausverkauft melden im Welli. Doch da gab es ja noch Schwenningen. Ich glaube der einzige Verein der uns so richtig lag.

Und es war so sicher wie das Amen in der Kirche, das man sich in den Play-Downs gegenübersteht. Die Karten gingen weg wie warme Semmeln und der gute alte Welli quoll förmlich über vor Menschen. Auf der einen Seite war man sich gewiss, das man heute gewinnen würde und ein weiteres Jahr in der Bundesliga spielen konnte. Auf der anderen Seite war ein knistern in der Halle die Luft brannte förmlich. Von den Rängen her kam eine derart aufgepeitschte Stimmung, was die Mannschaft in Kraft gegen die Schwenninger umsetzte.

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