Archive for Februar, 2008

Es ist geschafft: Der Pott ist im Welli!!!

Mittwoch, Februar 20th, 2008

Pokalsieger 2008 - Foto: ovkDa haben sich ja sozusagen zwei Auslaufmodelle vereint, denn der Deutsche Eishockeypokal scheint wohl auch zur kommenden Saison eingemottet zu werden. Trotzdem war es schön, diesen Moment im Wellblechpalast erlebt zu haben.

Ich muss gestehen, ein wenig Anspannung machte sich schon vor diesem Finale gegen die Frankfurt Lions bei mir breit. Natürlich sucht man sich da vorher ein wenig Abwechslung. Obwohl man ja an solchen Tagen alles genauso machen soll wie sonst, veränderte ich doch einige Abläufe. So parkte ich mein Auto diesmal etwas entfernter von der Eishalle, um mich beim Gang zum Stadion noch etwas „locker“ zu laufen. Ein nasskalter, etwas eisiger Wind schlug mir dabei ins Gesicht, aber ich fühlte ihn doch recht erfrischend.

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Daniar Dshunussow – „Ganze Kindheit und Jugend im Welli“

Dienstag, Februar 19th, 2008

Daniar Dshunussow - Foto: CityPressHallo Daniar, erinnerst Du dich, wann du zum ersten mal im Welli warst?

Ich war 1993 das erste Mal im Welli. Ich habe zu der Zeit in Halle 2 Eiskunstlauf betrieben, habe aber schnell gemerkt, dass das nicht die richtige Sportart für mich ist. Ich weiß noch, dass ich an einem Dienstag zufällig bei Eishockey-Training zugeschaut habe und mir war schnell klar, dass Eishockey genau das Richtige für mich war.

Was sind Deine schönsten Erinnerungen im Wellblechpalast?

Eine meiner schönsten Erinnerungen im Welli ist, als ich 14 Jahre alt war.
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Die Atmosphäre – es gibt nichts vergleichbares auf der Welt

Montag, Februar 18th, 2008

Protest - Foto: ovkJedes Heimspiel zu dem ich fahre, ob mit Atze, Kollege, Kumpels oder Kumpelinen, es löst jedes Mal eine kindliche Vorfreude aus. Aufgeregtheit und das Fieber des Mitfieberns. Es ist mein 3. Jahr mit den Bären und dem Welli, auch wenn ich nicht bei jedem Heimspiel dabei bin, mitgefiebert wird überall und wenn dafür auch schon mal der Videotext herhalten muss. Man kennt die Stimmung und die Atmosphäre.
Und auch ich werde dieses zusammen mit dem Welli in guter und schöner Erinnerung behalten und mich überraschen lassen, wenn die Ära O2-Arena beginnt.

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Der Kampf um die goldene Ananas

Sonntag, Februar 17th, 2008

Wasserball - Foto: CityPressDie Eisbären müssen in der Abstiegsrunde antreten. Was normalerweise einem Fan vor Schreck und Angst vor dem Abtsieg das Blut in den Adern gefrieren lässt, verkam in der Saison 1999/2000 zu einer großen Farce, den viele noch als Kampf um die goldene Ananas in Erinnerung haben. Das Problem war nämlich, dass bereits vor dem ersten Spiel er Abstiegsrunde klar war, dass es keinen Absteiger geben würde.
Dementsprechend motiviert gingen dann Spieler und Fans an die Sache heran. Grottenschlechte Spiele, Zweikämpfe auf Kleinschülerniveau, und Stimmung in der Halle, die eher an Kindergeburtstag oder einen langweiligen Besuch bei den buckligen Verwandtschaft als Eishockey in der DEL erinnerte.

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15.Februar 2008: Proteste und Zachs leiser Abschied

Samstag, Februar 16th, 2008

Protest - Foto: ovkDas nächste Heimspiel des Welli-Abschieds ist Geschichte. Mit 8:2 gewannen die Eisbären gegen die Hannover Scorpions, und der Umzug in die O2-World wirft immer mehr seine Schatten voraus.

An diesem Freitagabend stand zunächst der Spielbeginn im Zeichen des Protests. Insgesamt 19 Fanclubs und – Gruppierungen riefen dazu auf, dass Spiel für sie erst drei Minuten später beginnen zu lassen. Also die ersten Minuten ihre Unterstützung zu verweigern.

Warum? Es waren die Sorgen und Ängste der Fans, dass mit dem Umzug in die neue Arena die Fankultur der Eisbären kaum Berücksichtigung findet.
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Udo Döhler – Der Tanzbär

Freitag, Februar 15th, 2008

Döhler - Foto: CityPressEs war immer ein festes Ritual. Wenn die Eisbären gewannen und er dabei im Kasten stand, dann musste Udo Döhler immer ein Siegestänzchen vor den Fans im Wellblechpalast vorführen. Es ist zwar in nahezu jeder Eishockeyhalle Deutschland Sitte, den Goalie besonders so zu feiern, der Tanzstil ist aber oft verschieden. So bewegen sich einerseits die Schlussmänner wie Rapper oder Breakdancer, auch der Kosakentanz (aus der Hocke jeweils immer ein Bein nach vorne schwingend) wird öfter vorgeführt. Bei Udo kann man beruhigt den Namen „Tanzbär-Style“ anwenden. Er sprang immer von einem Bein auf das andere Bein und schwang dabei jeweils immer eine Hand in die Höhe.

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Trauer beim Derby im Wellblechpalast

Donnerstag, Februar 14th, 2008

Fans trauern gemeinsam - Foto: CityPressEishockey ist unser Lieblingssport. Ganz klar, denn ansonsten würden wir dieses Projekt hier auf www.welli-berlin.de nicht durchführen. Beim Fan kommen während einer Partie viele Emotionen auf. Überschwängliche Freude bei Triumphen, Ärger oder Trauer nach verlorenen Spielen oder gar Meisterschaften. Meist ist es aber so, dass nach den Momenten der Enttäuschungen sich wieder Optimismus einstellt, es doch wieder zu versuchen. Das Spiel, über welches ich heute schreiben will, zieht sich beim Rückblick noch heute eine Gänsehaut über den ganzen Körper.

Der Ursprung dieses Ereignisses fand am 6.Oktober 1998 in Oberhausen statt. Die Berlin Capitals waren damals zu Gast bei den Revier Löwen in Oberhausen, als der Berliner Stürmer Stephané Morin während des Spiels hinter der Bank zusammenbrach und sich nicht mehr rührte. Entsetzen machte sich breit, Wiederbelebungsmaßnahmen wurden eingeleitet, aber es war alles zu spät. Stephané Morin starb auf der Spielerbank beim Eishockeyspiel mit 29 Jahren an einem plötzlichen Herztod. Ein Freund und Kollege war damals Pressesprecher der Revier Löwen, und noch heute fällt es ihm schwer, darüber zu reden.

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Tomas Pöpperle – Der Monsterdeal

Mittwoch, Februar 13th, 2008

Pöpperle  - Foto: CityPressDie Saison 2005/06 ging so erfolgreich zu Ende wie die vorherige: Unsere Jungs stemmten zum zweiten Mal hintereinander den Meisterpokal in die Höhe. Einer trieb es dabei besonders bunt: unser junger tschechischer Keeper Tomas Pöpperle!

Erst spät in der Saison, Ende Oktober, kam der damals erst 22-Jährige aus Prag zu den Eisbären. Sparta war überbesetzt auf der so wichtigen Position zwischen den Pfosten. Der in Deutschland bestens bekannte Petr Briza (ehemals Landshut) als Nummer eins und Marek Schwarz (heute in der Organisation der St. Louis Blues, unter den Fittichen von Ex-Eisbären-Coach Andy Murray und oft im Farmteam gemeinsam mit Micki DuPont in der AHL bei den Peoria Rivermen spielend) als sein Backup hatten sich die beiden Plätze im Team des Prager Vorzeigeklubs gesichert.

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Crimmitschau, Döbeln, wo ist das?

Dienstag, Februar 12th, 2008

Gruppenfoto der HelferDeutschland im Sommer 2002, Hochwasser-katastrophe in Ostdeutschland.
Schon des Öfteren hatte ich damals im Welli Leute mit Trikot oder Schal mit der Aufschrift „Crimmitschau“ gesehen, aber wer oder was war das?
Die Erleuchtung brachte die Pokalauslosung der ersten Runde 2002. Diese ergab die Paarung Eisbären berlin – ETC Crimmitschau und der EHC musste im Sahnpark antreten. AHA: Westsachsen, also.

Es war Eishockeysommerpause und der Sport sollte leider zwischenzeitlich in den Hintergrund geraten:
Übermässige Regenfälle ließen die Flüsse und Bäche in der Region über die Ufer treten und richteten verheerende Schäden an. Was hat das mit den Eisbären zu tun? Wir spielten dort am genau zu der Zeit am 30.08. unsere erste Pokalrunde (war übrigens die erste Pokalrunde überhaupt, der Wettbewerb wurde in der Saison eingeführt) und haben gewonnen, Crimmsche ist mir seitdem im Herzen.
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Unvergleichbare Stimmung

Dienstag, Februar 12th, 2008

Mein erstes Mal - Grafik: Eisbären LiveSchon seit meiner frühen Kindheit begeisterte ich mich für die Eisbären. Das Team verlor zu diesem Zeitpunkt häufig, das entfachte bei mir eine Trotz-Haltung. Damals war ich 12 Jahre alt. In dieser Zeit äußerte sich bei mir natürlich immer wieder der Wunsch, ein Heimspiel der Eisbären zu verfolgen. Der räumliche Abstand (ich stamme aus der Nähe von Bremerhaven) machte dieses Unternehmen aber unmöglich.
Am 13. Oktober 2002 war es dann endlich soweit. Ich wohnte inzwischen in Berlin und nahm den Besuch einiger Freunde aus Nürnberg zum Anlass, die Eisären endlich einmal live zu sehen. Gegner waren ausgerechnet die Mannheimer Adler, nach dem Wegfall des Derbys das wohl emotionalste Spiel. Der Wellblechpalast platzte fast aus allen Nähten.

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