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	<title>Welli-Berlin.de</title>
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	<description>Die Huldigungsseite für den Wellblechpalast in Berlin-Hohenschönhausen</description>
	<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 19:58:48 +0000</pubDate>
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		<title>Gedanken zwischen den Welten</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 15:16:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wei-de</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Rund um den Welli]]></category>

		<category><![CDATA[O2 World]]></category>

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		<description><![CDATA[Einige Tage ist es nun her, seit wir von unserem geliebten alten Kasten Abschied genommen haben. Das an diesem 25. Mai Erlebte wirkt auch jetzt noch nach.
Ich könnte immer wieder mit der Zunge schnalzen, wenn ich an das Traditionsspiel zurück denke. Ey, teilweise war die gesamte Schwedenfraktion auf dem Eis zugange, was für ein Bild! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img CLASS="alignright" ALT="Foto: Matze Eckart" SRC="http://www.welli-berlin.de/wp-content/Bilder/Welli_050_275.jpg" />Einige Tage ist es nun her, seit wir von unserem geliebten alten Kasten Abschied genommen haben. Das an diesem 25. Mai Erlebte wirkt auch jetzt noch nach.<br />
Ich könnte immer wieder mit der Zunge schnalzen, wenn ich an das Traditionsspiel zurück denke. Ey, teilweise war die gesamte Schwedenfraktion auf dem Eis zugange, was für ein Bild! Fast wie in meinen Anfangsjahren im Welli, als diese Jungs für die Eisbären übers Eis gestürmt sind.<br />
Schmunzeln musste ich, als Kai Kristian vom DNL-Team - gerade mal 17 Jahre alt - den Kasten im Spiel der Helden vergangener Tage hüten durfte und die Fans ihn aufforderten „Und Kristian fängt die Welle an“. Etwas schüchtern zunächst, aber dann hat er es doch getan&#8230;. zu schade, dass man in dem Moment nicht unter seine Maske sehen konnte. </p>
<p><span id="more-121"></span>Das war mein ganz persönliches Gänsehauterlebnis am letzten Sonntag. Gesteigert eigentlich nur noch durch die Wachablösung während der letzten Spielminute mit den jetzigen Hausherren im Welli. Unsere junge Garde wird sich auch weiterhin in der Kultstätte das Rüstzeug für künftige große Taten holen. Und wer weiß, vielleicht fordern wir eines Tages Kai Christian dann in der O2 World erneut auf, die Welle anzufangen.</p>
<p><img CLASS="alignleft" ALT="Foto: Matze Eckart" SRC="http://www.welli-berlin.de/wp-content/Bilder/Welli_038_275.jpg" />Insofern war damit der Bogen dann doch gespannt zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft - zwischen Welli und O2 Arena. Zumindest bei mir beginnt dadurch die Wehmut etwas nachzulassen. Denn wenn ich oben von den Helden vergangener Tage spreche, so werden es jetzt die Helden der Zukunft sein, die nun die Welli-Geschichte weiterschreiben. Das Buch ist also nicht wirklich zugeklappt.<br />
Ab Herbst öffnen wir dann halt noch ein neues und ich bin gespannt, ob wir alle zusammen es dann mit ebenso vielen tollen, traurigen, verrückten Geschichten füllen können.</p>
<p>Und da sind wir nun auch schon mitten drin in den Gedanken zwischen den Welten. Was war, ist in unseren Herzen. Was wird, kann noch niemand mit Bestimmtheit sagen. </p>
<p>Vorfreude auf die O2 World? Doch, schon, ein bissel. Noch aber ist es eher Neugier, Gespanntsein auf die neue Eisbären-Heimat. </p>
<p><img CLASS="alignright" ALT="Foto: Matze Eckart" SRC="http://www.welli-berlin.de/wp-content/Bilder/Welli_003_275.jpg" />In so einer Arena wird ein Eisbären-Spiel sicher (nein, ich schreibe bewusst nicht „leider“) auch Event werden, wie es heutzutage so schön Denglish heißt. Das gehört zu so einer Arena in diesen großen Relationen und mit einem viel breiteren Publikums- und Fanspektrum ja irgendwie dazu. Hier hoffe ich aber, dass die Verantwortlichen mit sehr viel Fingerspitzengefühl planen und dass das Geschehen auf dem Eis nicht zur Nebensache wird. Auf die richtige Dosierung wird es ankommen.</p>
<p>Tja und da wäre dann ja noch unser Part: Werden wir es schaffen, neben Wellenbrecher und Meister-Bannern auch ein wenig Welli-Kult mit hinüber zu nehmen? Bestimmt, da bin ich mir eigentlich sicher. Möglicherweise wird es zunächst einige Zeit brauchen, bis es sich findet. Ganz sicher aber werden wir den ein oder anderen Neuen auf den Rängen an die Hand nehmen <img CLASS="alignleft" ALT="Foto: Matze Eckart" SRC="http://www.welli-berlin.de/wp-content/Bilder/Welli_004_275.jpg" />müssen, damit sich der Virus &#8230; der Eisbären-Virus festsetzen kann. Im Welli war das fast ein Selbstläufer: einmal dort gewesen, auf Lebenszeit infiziert. Wenn man es so betrachtet, dann haben wir „Alten“ ab Herbst einen ziemlichen Brocken Verantwortung, nicht zuletzt auch gegenüber uns selbst, damit ein O2-Feeling geboren werden kann.</p>
<p>Gedanken zwischen den Welten, die etwas andere Sommerpause.</p>
<p>Ich wünsche Euch allen einen tollen Sommer, wir treffen uns im Herbst in der O2 World!</p>
<p>Ecki</p>
<p>Fotos: Matze Eckart</p>
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		<title>Tschüss Welli, altes Haus! – Tach, o2 World!</title>
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		<pubDate>Tue, 27 May 2008 15:46:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wei-de</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

		<category><![CDATA[Tschüss Welli]]></category>

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		<description><![CDATA[Sonntag, 25. Mai 2008. Der Tag kam mit etwas Aufregung, nur unterschwellig, nicht so, als würde ein Spiel der Eisbären um DEL-Punkte anstehen. Dennoch mit dem Gefühl, dass etwas geschehen würde, was weniger, eigentlich gar nicht wiederbringlich sein würde. Der Tag, an dem wir unserem Wellblechpalast als Heimspielort der Eisbären in der DEL Tschüss sagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img CLASS="alignleft" ALT="Foto: Matze Eckart" SRC="http://www.welli-berlin.de/cp-content/bilder/Tschuess_Welli_056_275.jpg" />Sonntag, 25. Mai 2008. Der Tag kam mit etwas Aufregung, nur unterschwellig, nicht so, als würde ein Spiel der Eisbären um DEL-Punkte anstehen. Dennoch mit dem Gefühl, dass etwas geschehen würde, was weniger, eigentlich gar nicht wiederbringlich sein würde. Der Tag, an dem wir unserem Wellblechpalast als Heimspielort der Eisbären in der DEL Tschüss sagen würden. Ein besonderer Tag, eben keiner wie andere. Traurig? Ein wenig. Sicher! Doch auch wiederum ein fröhlicher Tag. Denn etwas Gutes fand sein Ende, das Happy End lieferten unsere Eisbären-Cracks am 20. April mit dem Gewinn der dritten deutschen Meisterschaft. Der Welli verabschiedet sich als ein Ort von Champions. Ein würdiger Abschied von der großen Eishockeybühne, wie bestimmt nicht nur ich finde. Fortan wird er noch mehr die Wiege zukünftiger Erfolge sein. Von Kindesbeinen an werden sich junge Menschen von der Laufschule an bis hin zu den Eisbären Juniors in der Oberliga auf den Weg machen, um eines Tages den Schritt vom Wellblechpalast - dem Ort, an dem also auch weiterhin alles beginnt – in die o2 World zu schaffen. Die Wurzeln der Eisbären werden auch in Zukunft sehr wesentlich ihre Kraft aus dem Stück vereisten Boden im Sportforum schöpfen. </p>
<p><span id="more-120"></span><img CLASS="alignright" ALT="Foto: Matze Eckart" SRC="http://www.welli-berlin.de/cp-content/bilder/Tschuess_Welli_054_275.jpg" />Pierre Pagé, der Andere, beschrieb es schon vor einiger Zeit mit dem Satz: „Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich stets eine andere.“, dass aus einer Sache oft eine neue erwächst. Wir werden uns umstellen müssen, vieles wird neu sein, wenn wir uns voraussichtlich Ende September zum ersten Heimspiel der Eisbären in der o2 World wieder sehen. Grund zu zweifeln, ob wir, die Eisbärenfans, die mit dem Umzug in die hypermoderne Arena verbundenen Begleiterscheinungen auffangen und einen guten Teil dessen, was uns bisher ausmachte mit hinüber werden nehmen können? Vielleicht. Ein wenig Skepsis hilft womöglich sogar dabei wachsam zu sein, sollten wir zugunsten der Massenkompatibilität  zu sehr gestriegelt und angepasst werden. Trotzdem, finde ich, sollten wir uns dem Neuen nicht verschließen. Auch nicht den möglichst vielen Neuen, die dann hoffentlich mit uns gemeinsam zahlreich zu Spielen der Eisbären in die o2 World kommen werden. Ein Spruch wird dann nämlich kein Bestand mehr haben, mit dem der ein oder andere Neue schon im Wellblechpalast verschreckt wurde: „Ey, geh mal beiseite, ich steh’ schon 20 Jahre hier!“ Es sei denn freilich, er arbeitete früher auf dem Güterbahnhof und die Arena steht just an dem Ort, an dem damals auch sein Spint stand. Aber wer kann das schon von sich behaupten? In diesem Punkt beginnen wir alle, Alte und Neue, auf Augenhöhe. </p>
<p><img CLASS="alignleft" ALT="Foto: Matze Eckart" SRC="http://www.welli-berlin.de/cp-content/bilder/Tschuess_Welli_052_275.jpg" />Die Abschiedsfete war eine tolle Sache. Dennoch habe ich es vermisst, dass für alle spürbar der verbindende Bogen vom Welli zur o2 World gespannt wurde. Ein bisschen zu viel Wehmut, ein bisschen zu viel Verlieren schwebte im Raum. Die Erinnerungen an alles, was im Welli geschah, bleiben uns erhalten. Ja, sogar der Welli selbst bleibt uns erhalten, wird im Gegensatz zu anderen alten Arenen nicht abgerissen. Jedem, dem danach ist, kann ihn zu Spielen der Mannschaften der Eisbären Juniors oder auch zum Training des DEL-Teams besuchen. Der Verlust ist relativ. Hier wäre deshalb mehr Platz für die Vorfreude gewesen, die sich doch auch mit dem Umzug in die neue Arena verbindet. Und nicht zuletzt ist da reichlich Platz für Stolz. Denn während andere in der Versenkung der Bedeutungslosigkeit verschwanden, sind wir da immer noch. Größer, stärker, erfolgreicher, als wir es vor wenigen Jahren nicht mal gewagt hätten zu träumen, stehen heute unsere Eisbären da! Und der Umzug in die o2 World kann diese Stärke für die Zukunft noch weiter festigen, so er denn gelingt. Und Letzteres können wir uns nicht nur wünschen, sondern in gewissen Grade selbst daran mittun. Wir können dabei helfen, dass die Eisbären in der gesamten Stadt und darüber hinaus wahrgenommen werden. Wir können die Leute dazu einladen, besser als jedes Werbeplakat, weil mit <img CLASS="alignright" ALT="Foto: City Press" SRC="http://www.welli-berlin.de/cp-content/bilder/cp-d1-o2-logo08-052_275.jpg" />all unserer positiven Energie und unseren Emotionen, Teil dessen zu sein, was uns seit Jahren so sehr begeistert. </p>
<p>Sonntag, 25. Mai 2008. Der Tag kam mit etwas Aufregung, nur unterschwellig, nicht so, als würde ein Spiel der Eisbären um DEL-Punkte anstehen. Dennoch mit dem Gefühl, dass etwas geschehen würde: Der Tag, an dem auch etwas Neues begann. </p>
<p>Matze Eckart</p>
<p>Fotos: Matze Eckart (3), <a href="http://playercards.com "target="_blank">CityPress</a> (1)</p>
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		<title>Zum letzten Mal&#8230; Emotionaler Abschied im Welli</title>
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		<pubDate>Mon, 26 May 2008 08:30:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wei-de</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

		<category><![CDATA[Rund um den Welli]]></category>

		<category><![CDATA[Tschüss Welli]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Türen sind zu, das Eis wird abgetaut. Am gestrigen Sonntag verabschiedeten sich 4500 Eisbären-Fans von ihrem Wellblechpalast. Die alte Eishalle in Berlin-Hohnschönhausen ist für das DEL-Eishockey Geschichte. Die Zukunft gehört der o2-World, die neue Multifunktionsarena im Herzen von Berlin. 
Vorher wurde aber noch einmal kräftig gefeiert, und die Gästeliste dieser Veranstaltung las sich wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img CLASS="alignright" ALT="Foto: City Press" SRC="http://www.welli-berlin.de/wp-content/Bilder/cp-d2-welli08-10k_275.jpg" />Die Türen sind zu, das Eis wird abgetaut. Am gestrigen Sonntag verabschiedeten sich 4500 Eisbären-Fans von ihrem Wellblechpalast. Die alte Eishalle in Berlin-Hohnschönhausen ist für das DEL-Eishockey Geschichte. Die Zukunft gehört der o2-World, die neue Multifunktionsarena im Herzen von Berlin. </p>
<p>Vorher wurde aber noch einmal kräftig gefeiert, und die Gästeliste dieser Veranstaltung las sich wie die Geschichte der letzten 50 Jahre des (Ost)Berliner Eishockeys. <span id="more-117"></span>Begonnen bei den alten Recken wie Hanne Frenzel oder Joachim Ziesche ging es über Dieter Frenzel, Dietmar Peters, Harald Kuhnke bis hin zu den Spielern der &#8220;nach Bosman-Ära&#8221; wie die Ex-NHL Profis Thomas Steen, Mike Bullard oder Ricard Persson - um nur einige Namen zu nennen. </p>
<p><img CLASS="alignleft" ALT="Foto: City Press" SRC="http://www.welli-berlin.de/wp-content/Bilder/cp-d2-welli08-08k_275.jpg" />Begonnen hatte die Veranstaltung mit einem kleinen Charme der Anfangszeit vom Wellblechpalast. Sicherlich ungewollt, aber die teilweise akustisch übersteuerten Ansagen von Stadionsprecher Uwe Schumann, sowie seinen für diesen Abend eigens angeheuerten Co-Moderator Desmond Squire (Radio Fritz, Deutsche Welle), glichen dem Klang der einst unter dem Wellblechdach angebrachten Druckkammerlautsprecher. Was aber nicht schlimm war, verlagerten sich die Hauptgeschehnisse eher optisch auf das Eis und deren Akteure.</p>
<p>So fand nach einem kulturellen Intermezzo einer Cover-Band mit &#8220;ostalgischen&#8221; Liedern die Vorstellung der Helden von einst bis heute statt. Derick Mayer, einst gefürchteter Verteidiger in der DEL und jetziger Trainer der Eisbären Juniors in der Oberliga, musste als &#8220;bester Mann&#8221; zwar nicht seine Kelle &#8216;rausholen, dafür aber die Welle anstimmen. Ex-Kapitän Marc Fortier, der wie Mike Bullard eigens aus Nordamerika eingeflogen wurde, oder Niklas Hede zeigten nicht nur in der &#8220;Skills-Competiton&#8221;, dass sie keinen Rost angesetzt haben, auch beim Spiel der beiden Ehrenmannschaften zogen sie locker und flockig so manch einem gestandenen Profi davon.</p>
<p><img CLASS="alignright" ALT="Foto: City Press" SRC="http://www.welli-berlin.de/wp-content/Bilder/cp-d2-welli08-13k_300.jpg" />Sven Felski, oft als Eisbären-Urgestein bezeichnet (was er wohl gar nicht so gerne hört) hatte noch eine Herausforderung der besonderen Art zu absolvieren. Nicht nur das der einstige Eiskunstlaufschüler eine Pirouette mit anschließender Landung auf einem Bein absolvierte, auch Claudia Pechstein, Olympiasiegerin im Eisschnelllauf, ließ es sich nicht nehmen, noch zwei finale Stadionrunden gegen den Eisbärenstürmer unter Wettbewerbsbedingungen zu laufen. Endeffekt war, dass Claudia Pechstein eher auf der längeren Distanz die Nase vorn hatte, im Sprint präsentierte sich aber Felski als spritziger. Den Schneewalzer nach dem Rennen ließen sich aber beide nicht nehmen. Das ehemalige Eistanzpaar Kati Winkler und René Lohse wären neidisch geworden.</p>
<p>Richtig emotional wurde es noch einmal zum Schluss der Veranstaltung. Der Dynamische Oktoberklub (eine Fanvereinigung, die schon seit einigen Jahren CDs zu verschiedenen Anlässen produzieren) bot ihr für diesen Abend komponierte Hymne zum Besten. &#8220;Welli adé - scheiden tut weh&#8221;. Unter dieser Melodie wurden die Meisterbanner aus den Jahren 2005 und 2006 herabgelassen, sowie ein Wellenbrecher aus dem Fanblock geflext, welche nun in die o2-World integriert werden.</p>
<p><a href="http://www.welli-berlin.de/wp-content/Bilder/cp-d2-welli08-01k_800.jpg"target="_blank"><img CLASS="aligncenter" ALT="Hpme" SRC="http://www.welli-berlin.de/wp-content/Bilder/cp-d2-welli08-01k_460.jpg" /></a></p>
<p><a href="http://www.welli-berlin.de/wp-content/Bilder/cp-d2-welli08-01k_800.jpg"target="_blank">Zum Vergrößern auf das Bild klicken.</a></p>
<p>Die große Autogrammstunde ließ noch einmal jeden Fan das Eis des Wellblechpalalsts betreten und somit Abschied von seiner Kultstätte nehmen. Ein Feuerwerk krönte den Abschluss von &#8220;Tschüss Welli&#8221; und ließ viele Anhänger doch die eine oder andere Träne verdrücken.</p>
<p>Die Türen werden wieder aufgeschlossen, das Eis wieder bereitet, denn die Eisbären Juniors werden dort weiter ihre Heimspiele austragen. Aber die ganz großen geballten Emotionen werden nicht mehr von den Rängen kommen. Trotzdem bleibt diese Kultstätte unvergessen - und hat nun seinen (Un)Ruhestand verdient. </p>
<p><strong>Tschüss Welli! </strong></p>
<p>ovk<br />
Fotos: <a href="http://playercards.com "target="_blank">CityPress</a></p>
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		<title>Tschüss Welli im Welli</title>
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		<pubDate>Sat, 24 May 2008 08:42:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wei-de</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

		<category><![CDATA[Tschüss Welli]]></category>

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		<description><![CDATA[Bevor die Eisbären Berlin im September in ihre neue Heimat, die O2 World, in der Mitte Berlins einziehen, verabschieden sie sich am 25. Mai 2008 (Sonntag) noch von ihrer alten Spielstätte. Gemeinsam mit und für seine Fans organisiert der Eishockeymeister 2008 die Abschiedsveranstaltung „Tschüss Welli“ und rechnet ein letztes Mal mit einem ausverkauften Wellblechpalast. Über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img CLASS="alignleft" ALT="Foto: City Press" SRC="http://www.eisbaeren.de/modules/news/images/1941594725_1211187174.jpg" />Bevor die Eisbären Berlin im September in ihre neue Heimat, die O2 World, in der Mitte Berlins einziehen, verabschieden sie sich am 25. Mai 2008 (Sonntag) noch von ihrer alten Spielstätte. Gemeinsam mit und für seine Fans organisiert der Eishockeymeister 2008 die Abschiedsveranstaltung „Tschüss Welli“ und rechnet ein letztes Mal mit einem ausverkauften Wellblechpalast. Über 4000 Tickets sind bereits verkauft.</p>
<p><span id="more-119"></span>Zum letzten Eisbären-Großevent im Sportforum, dessen Hauptteil mit Interviews, Eishockeyspiel, Autogrammstunde und Feuerwerk um 18.30 Uhr beginnt, reisen illustre Gäste aus Nah und Fern an. So kehren, unter vielen anderen, auch die Ex-Kapitäne Ricard Persson, Marc Fortier und Thomas Steen an ihre alte Wirkungsstätte zurück.</p>
<p>Zum letzten Eisbären-Großevent im Sportforum, dessen Hauptteil mit Interviews, Eishockeyspiel, Autogrammstunde und Feuerwerk um 18.30 Uhr beginnt, reisen illustre Gäste aus Nah und Fern an. So kehren, unter vielen anderen, auch die Ex-Kapitäne Ricard Persson, Marc Fortier und Thomas Steen an ihre alte Wirkungsstätte zurück.</p>
<p>Neben der Eishockeypartie wird auch mit diversen Aktionen an die Geschichte des Wellblechpalasts erinnert. Eine große „Hall of Fame“ in Ausstellungsform gibt einen Überblick über fünf Jahrzehnte Welli. Zudem wird gegen Ende des Tages der Auszug der Eisbären aus der Eishalle I des Sportforums manifestiert. So werden zum Beispiel die bisher unter dem Dach befindlichen Meisterbanner feierlich eingeholt.</p>
<p>Das Rahmenprogramm von „Tschüss Welli“ startet bereits um 15 Uhr am Wellblechpalast mit einer Live-Band, Sport, Spiel und Spaß sowie Speis und Trank für große und kleine Eisbärenfans. Natürlich werden auch verschiedene Merchandising-Produkte als Wellblechpalasterinnerungsstücke angeboten.</p>
<p><a href="http://www.eisbaeren.de/content/index.php">Quelle: www.eisbaeren.de</p>
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		<title>Und wieder ne verpasste Meisterschaft</title>
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		<pubDate>Sat, 03 May 2008 10:38:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wei-de</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>

		<category><![CDATA[Spiele, die man nie vergisst]]></category>

		<category><![CDATA[China]]></category>

		<category><![CDATA[verpasste Meisterschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele werden jetzt angesichts des Titels glauben, dass ich von den Finals 1998 oder 2004 berichten möchte. Weit gefehlt, für mich fanden die verpassten Meisterschaften 2006 und 2008 statt.
In beiden Fällen hatte ich keine Möglichkeit, in Deutschland zu sein, weil ich seit 2005 in China lebe und arbeite. Bei der ersten Meisterschaft 2005 hatte das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img CLASS="alignright" ALT="MEISTA" SRC="http://www.welli-berlin.de/wp-content/Bilder/DSC09050a_275.jpg" />Viele werden jetzt angesichts des Titels glauben, dass ich von den Finals 1998 oder 2004 berichten möchte. Weit gefehlt, für mich fanden die verpassten Meisterschaften 2006 und 2008 statt.<br />
In beiden Fällen hatte ich keine Möglichkeit, in Deutschland zu sein, weil ich seit 2005 in China lebe und arbeite. Bei der ersten Meisterschaft 2005 hatte das gerade noch hingehauen, da ich wegen der asiatischen Ruhe, mit der die chinesiche Botschaft in Berlin meinen Visaantrag bearbeitete, erst am 2. Mai ausreisen konnte. Das gab mir die Gelegenheit die Tage nach dem 19. April mit einem Dauergrinsen im Gesicht zu verleben und die Feierlichkeiten nach dem glücklichsten aller Dienstage ausgiebig mitzumachen.</p>
<p><span id="more-116"></span>Ein Jahr später überkam mich dann etwas, was ich inzwischen als &#8220;Play-Off-Heimweh&#8221; in die ärztlichen Nachschlagewerke habe aufnehmen lassen. Gereiztheit, Übermüdung - auch in Folge von nächtlichen Tickersitzungen (wir haben eine Zeitschriebung von 6 bzw. 7 Stunden zur Winterzeit) - und die ständige Frage an einen selbst: &#8220;Was mache ich hier eigentlich in diesem Teil der Welt, wenn die Eisbären in den Play-Offs sind. 2006 kam dann noch ein weiteres Dilemma hinzu: Für den Zeitpunkt ab dem zweiten Finalspiel waren wir in Thailand im Urlaub. Schönes Land, warm war es auch und die Strände waren toll. Aber Internet gab es nur ein paar Kilometer weiter und ein Laptop hatte ich auch nicht mit.<br />
Die Nachricht von der Titelverteidigung kam dann per Handy von Robert ins Telefon gebrüllt, als es in Thailand schon Zeit zum Schlafengehen war. Meister werden geht irgendwie anders&#8230; </p>
<p><img CLASS="alignleft" ALT="MEISTA" SRC="http://www.welli-berlin.de/wp-content/Bilder/China2_275.jpg" />Durch einen wirklich denkwürdigen Auftritt in den Pre-Play Offs ersparten mir die Eisbären ein ähnliches Krankeitsbild im vergangenen Jahr und die Play-Offs gingen für mich ohne große Emotionen oder sonstige Krankheitserscheinungen in die Geschichte ein. Außer an die langweilige und einseitige Finalpaarung kann ich mich an nichts erinnern und ich gratulierte meinem aus Mannheim stammenden Kollegen in Berlin per E-Mai mit den Worten: &#8220;Und passt ja auf, dass Ihr keine Beulen in Pokal macht. Der ist nur für ein Jahr ausgeliehen!&#8221; Er lachte mich beim nächsten Telefonat für diesen gelungenen Witz herzlich aus.</p>
<p>Mit dem gleichen Kollegen saß ich in Hong Kong am Früstückstisch, als die Eisbären gerade drei Stunden vorher den Pokal gewonnen hatten. &#8220;Den ersten Pokal von Euch haben wir schon mal,&#8221; fand er dann schon nicht mehr ganz so lustig, aber er war per Mail am 20. April fast schneller mit den Glückwünschen als der Liveticker mit Vermeleden von Buschis Tor. </p>
<p><img CLASS="alignright" ALT="MEISTA" SRC="http://www.welli-berlin.de/wp-content/Bilder/China3_275.jpg" />Ja und auch meine zweite verpasste Meisterschaft war wieder etwas besonderes. Play-Off Heimweh ab dem Viertelfinale, eine eigentlich für den Fall des Finaleinzuges geplante Reise nach Deustchland zerschlug sich auf Grund privater Umstände und dienstlicher Ereignisse. Und dann verschwanden zum entscheidenen Spiel auch noch Premiere Live-Stream und Radiostream der Eisbären hinter der Great Chinese Firewall.<br />
Es blieb der Sportal Ticker, der allerdings für jede Aktualisierung knapp 30 Sekunden brauchte, in der er ein leeres Fenster anzeigte. Nachdem ich eigentlich zwei Minuten vor Schluß mit dem Thema langsam durch war und schon Überleungen anstellte, wie ich denn den Mittmochmorgen im Dienst völlig übermüdet überstehen sollte, vermeldete der Ticker statt des Spielendes den Ausgleich. In der Verlängerung waren dann sämtliche Aktualisierungen eine reine Qual mit ständigem Gemurmel &#8220;Los, zeig 1:2 an, los&#8230;&#8221;  Als es dann soweit war feierte ich fröhlich und vergnügt noch ein gutes Stündchen ganz allein in meinem Arbeitszimmer. Sonntags sind eben nach 23:00 nicht mehr so viele Familienmitglieder wach.<br />
Und kurz vor dem Schlafengehen schoß es mir auf einmal durch den Kopf: &#8220;Siehste, jetzt hat Du schon wieder ne Meisterschaft verpasst&#8230;&#8221;</p>
<p>wei-de </p>
<p>Fotos: wei-de</p>
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		</item>
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		<title>Das Shirt zur Meisterschaft ist da!</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 13:20:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wei-de</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

		<category><![CDATA[MEISTA Shirt]]></category>

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&#8230;und nicht nur zur Meisterschaft! Auch das letzte Spiel im Welli ist (auf der Rückseite) verewigt. Mit allen Torschützen und den sekundengenauen Zeiten.
Ab sofort hier im welli-berlin.de Shop bestellbar.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://meista.net "target="_blank"><img CLASS="alignleft" ALT="MEISTA" SRC="http://www.welli-berlin.de/wp-content/Bilder/MEISTA_Shirt_Welli.jpg" /></a></p>
<p>&#8230;und nicht nur zur Meisterschaft! Auch das letzte Spiel im Welli ist (auf der Rückseite) verewigt. Mit allen Torschützen und den sekundengenauen Zeiten.</p>
<p>Ab sofort <a href="http://www.meista.net "target="_blank">hier</a> im welli-berlin.de Shop bestellbar.</p>
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		<title>Märkische Oderzeitung vom 26. April 2008</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Dec 1969 21:59:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wei-de</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

		<category><![CDATA[Presse]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><img CLASS="alignleft" ALT="Foto: City Press" SRC="http://www.welli-berlin.de/wp-content/Bilder/MOZ_1_460.jpg" /></p>
<p><img CLASS="alignleft" ALT="Foto: City Press" SRC="http://www.welli-berlin.de/wp-content/Bilder/MOZ_2_460.jpg" /></p>
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		<title>Trauer um Peter Marx</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Apr 2008 07:44:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wei-de</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>

		<category><![CDATA[Peter Marx]]></category>

		<category><![CDATA[Trauer]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Gang zum Grill an der Holzbude von Fleischer Peter Marx gehörte für viele von uns, aber auch die Gästefans zum festen Ritual vor einem DEL-Spiel im Wellblechpalast. Kult, wie das gesamte Drumherum – eine Institution!
„Ich muss hier noch mal ran“, sagte der Hamburger Hockeyweb-Kollege bei seinem Besuch im Welli während der Play-off-Serie gegen die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img CLASS="alignright" ALT="Foto: City Press" SRC="http://www.welli-berlin.de/wp-content/Bilder/cp-d1-ebb-imbiss08-030_275.jpg" />Der Gang zum Grill an der Holzbude von Fleischer Peter Marx gehörte für viele von uns, aber auch die Gästefans zum festen Ritual vor einem DEL-Spiel im Wellblechpalast. Kult, wie das gesamte Drumherum – eine Institution!<br />
„Ich muss hier noch mal ran“, sagte der Hamburger Hockeyweb-Kollege bei seinem Besuch im Welli während der Play-off-Serie gegen die Freezers, „bevor ich in der o2 World auch nur noch das übliche Arena-Einerlei vorgesetzt bekomme.“ Genüsslich verdrückte er seine obligatorische Bratwurst. </p>
<p>Unfassbar: Am vergangenen Donnerstag verstarb Peter Marx im Alter von 64 Jahren. </p>
<p><strong>Wir werden dich nicht vergessen! </p>
<p>All unsere Anteilnahme gehört seiner Familie.</strong></p>
<p>Das welli-berlin.de - Team</p>
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		<title>Unglaublich aber wahr - Teamspirit gewinnt Meisterschaft!</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Apr 2008 04:38:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wei-de</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

		<category><![CDATA[Play Off 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach diesem Krimi am Freitag, den 18. April, von dem wir heute wissen, dass es das letzte DEL-Spiel im Wellblechpalast war, hatte ich nur einen Gedanken: Jungs, tut euch nun den Gefallen, belohnt euch selbst für diese überragenden Play-off und holt euch den verdammten Pott! Und sie lagen wieder zurück und wieder fand sich in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img CLASS="alignright" ALT="Foto: City Press" SRC="http://www.welli-berlin.de/wp-content/Bilder/cp-d2-fi4-kec-ebb08-043_275.jpg" />Nach diesem Krimi am Freitag, den 18. April, von dem wir heute wissen, dass es das letzte DEL-Spiel im Wellblechpalast war, hatte ich nur einen Gedanken: Jungs, tut euch nun den Gefallen, belohnt euch selbst für diese überragenden Play-off und holt euch den verdammten Pott! Und sie lagen wieder zurück und wieder fand sich in Deron Quint ein Spieler, der trotz Verletzung (Schulter) das Glück zwang und zum späten Ausgleich einnetzte, was die Verlängerung des Spiels brachte. Und es war dort ausgerechnet Florian Busch, der die Eisbären zur Meisterschaft schoss! Ihr wisst selbst, warum ich das Wörtchen „ausgerechnet“ benutze… </p>
<p><span id="more-112"></span><img CLASS="alignleft" ALT="Foto: City Press" SRC="http://www.welli-berlin.de/wp-content/Bilder/cp-d2-ebb-meister08-541_275.jpg" />Kapitän Steve Walker sagte während der Play-off: „In unserer Mannschaft gibt es nicht den einzelnen Helden. Wir sind eine Familie!“ Und doch: Ich weiß nicht wie viele von euch den Film „Der Club der toten Dichter“ kennen. Dort geht es u.a. auch um das Thema Loyalität und den Mut, für sich und andere einzustehen. Schüler einer sehr konservativen Eliteuniversität beweisen ihrem suspendierten Lehrer, der neue Wege beschritt, ihnen Literatur nahe zu bringen ihren Respekt, indem sie vor den Augen des anwesenden Rektors auf ihre Bänke steigen und dabei die Worte „Oh Käpt’n, mein Käpt’n“ aus einem Gedicht zitieren. Mein Held dieser Saison heißt definitiv Steve Walker! Wer wie er, stets ohne sich selbst in den Vordergrund zu schieben, sich mit hervorragender Einstellung und Top-Leistungen immer wieder in den Dienst seiner Mannschaft stellt, ist in meinen Augen sehr wohl ein Held. Und so steige ich denn in Gedanken auf meinen Schreibtisch und rufe aus: Oh Käpt’n, mein Käpt’n! </p>
<p><img CLASS="alignright" ALT="Foto: City Press" SRC="http://www.welli-berlin.de/wp-content/Bilder/cp-d2-ebb-meister08-239_275.jpg" />Andererseits hat Steve aber Recht, wenn er sagt, dass es in dieser Mannschaft nicht nur den einen Helden gibt. Denn bevor er selbst wieder aktiv ins Geschehen eingreifen konnte, waren es wie bereits gesagt auch Stefan Ustorf und Sven Felski, die ihre Führungsqualitäten eindrucksvoll unter Beweis stellten. Auch Denis Pederson darf in dieser Aufzählung nicht fehlen, ebenso wenig unser Smithy, an dessen Seite Constantin Braun über sich hinauswuchs und sich zu einem wichtigen Faktor auf dem Weg zur Meisterschaft mauserte. Geführt von diesen gestandenen Routiniers entschied unsere junge Garde Spiele, Serien und in Person von Publikumsliebling Florian Busch letztlich sogar die Meisterschaft. Ihr meint, ich werde in meinen Ausführungen zu episch? Ich denke eigentlich nicht, wenn sogar die Spieler selbst, nach den Leistungen ihrer Kollegen gefragt, ein Wort ständig wiederholen: „Unglaublich!“</p>
<p>Der Welli bekam den Abschied, den er verdient hat. Mit einer Meisterschaft und dem Pokalsieg endet das letzte Kapitel seines Daseins als Heimspielort unserer Eisbären in der DEL überaus würdig, um nicht zu sagen perfekt. Und wir können unseren Kindern und Enkeln eines Tages stolz von diesen aufregenden Zeiten im Frühjahr 2008 berichten. Wir waren dabei und haben auf den Rängen unserer Mannschaft den Rücken gestärkt, wie schon lange nicht mehr. Ich werde die Atmosphäre bei Steve Walkers Siegtreffer in Finalspiel Nr.3, unseren und seinen Jubel jedenfalls nie vergessen. Die da unten auf dem Eis und die da oben auf den Rängen waren eins und der Wellblechpalast ihre gemeinsame Heimat. „Ich wusste von einigen Spielern“, erzählte Chefcoach Don Jackson, „wie wichtig ihnen gerade jetzt dieser Heimvorteil war.“</p>
<p><img CLASS="alignleft" ALT="Foto: City Press" SRC="http://www.welli-berlin.de/wp-content/Bilder/cp-d2-korso08-040k_460.jpg" /><br />
Am 25. Mai treffen wir uns alle noch einmal im Wellblechpalast. Werden „unsere“ gewohnten Plätze einnehmen und uns die Erlebnisse all der vergangenen Jahre, für manchen ja sogar Jahrzehnte, ins Gedächtnis zurückrufen. Ich hoffe, ihr findet euch dazu in möglichst großer Zahl im Welli ein! Er hat es verdient, noch einmal von unserer Stimmgewalt in seinen Grundfesten zu erzittern, bevor es doch deutlich ruhiger um ihn werden wird und die ganz großen Scheinwerfer nicht mehr angehen. Tschüss, Welli! </p>
<p>Apropos Scheinwerfer: Die Hamburger wollten im Welli das Licht ausknipsen. Die Düsseldorfer und auch die Kölner. Geschafft hat es keiner! „Und das“, würde Berlins regierender Bürgermeister Klaus Wowereit wohl sagen, „ist auch gut so!“ Wenn hier überhaupt wer das Licht ausknipst, dann wir!</p>
<p>Matze Eckart </p>
<p>Fotos: <a href="http://playercards.com "target="_blank">CityPress</a></p>
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		<title>Unglaublich aber wahr - Es ist vollbracht!</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 08:12:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wei-de</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

		<category><![CDATA[Play Offs 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem 17. und 19. Tag des vierten Monats im Kalender wird zukünftig auch dessen 20. ein ganz besonderer für uns sein. In der ausverkauften Kölnarena vollendeten unsere Eisbären am letzten Sonntag, was von uns wohl die Wenigsten erwartet haben dürften, als wir im September des vergangenen Jahres die Reise durch die Saison 2007/08 begannen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img CLASS="alignleft" ALT="Foto: City Press" SRC="http://www.welli-berlin.de/wp-content/Bilder/cp-d2-fi4-kec-ebb08-049k_275.jpg" />Nach dem 17. und 19. Tag des vierten Monats im Kalender wird zukünftig auch dessen 20. ein ganz besonderer für uns sein. In der ausverkauften Kölnarena vollendeten unsere Eisbären am letzten Sonntag, was von uns wohl die Wenigsten erwartet haben dürften, als wir im September des vergangenen Jahres die Reise durch die Saison 2007/08 begannen. Deutscher Meister! </p>
<p>Zum dritten Mal in nur vier Jahren! In der NHL spricht man bei so vielen, in kurzen Abständen aufeinander folgenden Titeln von einer Dynastie. Untermauert wird dieser Gedanke von einer weiteren, aber noch nicht vom Erfolg gekrönten Finalteilnahme im Jahre 2004, sowie weiteren ersten und zweiten Plätzen nach der Vorrunde in den vergangenen fünf Jahren. Nicht vergessen sei zudem auch der erstmalige Gewinn des DEB-Pokals im Februar dieses Jahres. Double! </p>
<p><span id="more-111"></span><img CLASS="alignright" ALT="Foto: City Press" SRC="http://www.welli-berlin.de/wp-content/Bilder/cp-d2-ehc-korso08-018_275.jpg" />DEL-Eishockey, Titel, Meisterschaften – zuletzt stand in besagtem Zeitraum all dies in sehr engem Zusammenhang mit unserem Klub, den Eisbären Berlin. Und in der nun anstehenden, alles verändernden neuen Spielzeit mit dem Umzug in die o2 World ruft nun auch noch Europa nach unseren Eisbären – Champions League! </p>
<p>Am Anfang der Saison sahen die Prognosen für das Abschneiden unserer Eisbären bei Fans wie Experten eher Durchwachsenes vor. Unter die ersten Sechs, so auch meine persönliche Erwartung, und ins Halbfinale möge man doch bitte vordringen. Dass tatsächlich mehr drin sein könnte, zeichnete sich aber bald schon ab. Bis auf einige wenige ärgerliche Niederlagen, wie etwa das 3:6 zuhause im Welli gegen die Stiefgeschwister aus Hamburg, schnitten unsere Eisbären bis zum Jahreswechsel wie das berühmte warme Messer durch Butter. Verantwortlich dafür, so die nahezu einhellige Meinung aller unmittelbar Beteiligten, die zurück gewonnene Harmonie im Team, zwischen Trainer und Mannschaft und im gesamten näheren Umfeld. </p>
<p>Bedingt zum einen durch zum Teil langwierige Verletzungen von Leistungsträgern wie Denis Pederson, Mark Beaufait und André Rankel, und zum anderen sicherlich auch aufgrund der Weigerung Peter John Lees, ausländisches „Füllmaterial“ ins Sportforum zu lotsen, stieg die Belastung für die Verbliebenen. Nach dem Jahreswechsel häuften sich Niederlagen und in deren Folge naturgemäß die öffentliche Kritik. Die BILD zum Beispiel titelte: „Sparen sich die Eisbären den Titel?“. </p>
<p><img CLASS="alignleft" ALT="Foto: City Press" SRC="http://www.welli-berlin.de/wp-content/Bilder/cp-d2-ehc-korso08-004_460.jpg" />Die Schwierigkeiten in dieser Zeit scheinen das Team allerdings zusammen geschweißt zu haben. Als sich auch noch Kapitän Steve Walker am Kreuzband verletzte und für die Play-off auszufallen drohte, sprangen sowohl für ihn, als auch für Denis Pederson, später Brandon Smith und Mark Beaufait andere in die Bresche. Allen voran „Bürgermeister“ Sven Felski und „Hooligan“ Stefan Ustorf als verbliebene Leader. Inzwischen konnten sich unsere Häuptlinge auch mit großer Sicherheit darauf verlassen, reichlich motivierte, sehr gut ausgebildete und, so muss man es heute wohl sehen, erwachsen gewordene junge „Krieger“ an ihrer Seite zu haben. Und so kam es in diesen für alle Beteiligten Nerven aufreibenden Play-off, dass diese Mannschaft gerade dann am engsten zusammen rückte, wenn nur noch wenig für sie sprach. </p>
<p>Im fünften und entscheidenden Spiel gegen die DEG Metro Stars war das so und auch in den engen Finalspielen gegen die Kölner Haie. </p>
<p><em>Fortsetzung folgt</em></p>
<p>Matze Eckart </p>
<p>Fotos: <a href="http://playercards.com "target="_blank">CityPress</a></p>
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