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Welli-Berlin.de http://www.welli-berlin.de Die Huldigungsseite für den Wellblechpalast in Berlin-Hohenschönhausen Thu, 23 Jun 2016 16:18:06 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.5.16 Danke, Olli http://www.welli-berlin.de/?p=156 Thu, 23 Jun 2016 13:45:39 +0000 http://www.welli-berlin.de/?p=156 Oliver_KochNie hätte ich gedacht, dass ich noch einmal einen Blogeintrag in unserem Blog schreiben würde, aber leider gibt es einen traurigen Anlass dafür: Oliver Koch, mit dem zusammen ich das Projekt hier im Jahr 2008 gestartet habe und der sich hier mit so großer Freude und Enthusiasmus verewigt hat, ist am Wochenende nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben. Mit nur 40 Jahren, was wieder einmal zeigt, dass das Leben einfach nicht fair ist.
Er selbst hat in diesem Blog in dem Artikel „Mein Freund Heiner“ bewegend davon erzählt, wie er die Nachricht vom Tod eines Freundes erhalten hat: „Es ist der Moment, wo einfach alles nur leer ist. Die ganze Welt verschwamm vor meinen Augen. Die Erde stand still.“
Ja, genauso war das vorgestern. Im Büro, zwischen den vielen Sachen, die so anliegen, einfach mal schnell Facebook auf Neuigkeiten checken und dann war auf einmal alles anders. Christian berichtete vom Tod unseres Freundes. Es traf mich völlig unvorbereitet und deshalb wohl auch mit voller Wucht.
Wir hatten Pläne und ich hatte mich für und mit ihm gefreut, dass er einen beruflichen Neustart gewagt hatte, der ihm „einen strukturierten Arbeits- und Tagesablauf“ brachte, wie er schrieb.
Mit Olli zu chatten oder ihn zu treffen, war immer zweierlei: Eine Ansammlung von „Weisst Du noch?“ Situationen und eine Fülle von Ideen und Projekten, manche kurzfristig und einfach und manche langfristig und irgendwie so utopisch wie unerreichbar.
Eine von diesen Projektideen war dieser Blog, den wir aus dem Boden stampften, obwohl wir ungefähr 8000km und 6 Stunden Zeitverschiebung von einander entfernt waren. Aus einem „Man müsste das mal alles aufschreiben…“ wurde auf einmal „Wir machen jetzt einfach mal einen Blog“. Und es war eine unvergessliche Zeit, für die ich ihm immer dankbar sein werde.

Und es war auch Olli, der mich zu Twitter brachte, mir Facebook erklärte und der meine nach wenigen Folgen wieder beendete Kolumne bei Hockeyweb miterfunden und verantwortet hatte. Das etwas unfriedliche Ende machte unserem persönlichen Verhältnis nichts aus.
Unser liebstes unerreichbares Utopia-Projekt war immer eine Zeitschrift wie „11 Freunde“ für den Eishockeybereich. Wohl wissend, dass wir realistisch betrachtet wohl niemals in der Lage sein würden, so etwas auf die Beine zu stellen, träumten wir immer mal wieder davon, wenn wir uns im Chat unterhielten.
Ob die fehlenden Wellblechpalastgeschichten jetzt für immer unerzählt bleiben?

Natürlich fehlt in erster Linie jetzt einmal ein Familienvater und das ist wohl auch das Schlimmste und Bedrückende an der Nachricht von Ollis Tod. Gleichzeitig haben aber auch viele Menschen einen Freund verloren und das Eishockey in Berlin und Deutschland einen Fan, Freund und Analytiker, der einen Großteil seines Lebens dieser Sportart verschrieben hatte. Ein Eishockey-Verrückter im positivsten Sinne, der es bei aller Leidenschaft für seinen Verein immer auch verstand, das große Ganze im Auge zu behalten und der überall, wo man ihn kannte, respektiert und geschätzt wurde.
Auch wenn wir uns eher selten sahen, war er in der Zeit, als Deutschland und Eishockey für mich weit weg waren, ein wichtiges Bindeglied nach Hause. Seit den Zeiten von Radio Eiskalt und den Anfängen des Eisbären Fanboard sind wir uns immer wieder auf dem Weg durchs Leben begegnet.

Ich bin dankbar, dass er Teil meines Lebensweges war und unendlich traurig, dass das Schicksal es mit ihm nicht gut meinte und ihn so früh aus dem Spiel genommen hat.
Ollis Artikel über seinen verstorbenen Freund Heiner endet mit den Worten: „See you in heaven!“ Ich wünsche ihm, das Heiner auf ihn gewartet hat.

wei-de

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Aus der Mottenkiste geholt http://www.welli-berlin.de/?p=130 Mon, 09 Mar 2015 11:36:57 +0000 http://www.welli-berlin.de/?p=130 Foto: Da ist doch tatsächlich der Wellblechpalast aus der Mottenkiste geholt worden und im Zuge dessen gab es ungewöhnlich viele Zugriffe auf einen Blog, der seit immerhin 2008 und damit 7 Jahre lang, ein Museumsdasen geführt hat. Ehrlich gesagt hatte ich schon mehrfach überlegt, ob ich mir die Gebühren für die Adresse nicht langsam sparen sollte, aber ein gewisses nostalgisches Empfinden führte dann dazu, dass ich diesen Blog, wie auch de privaten Peking Blog, einfach mal so gelassen habe wie er war: Einschließlich Werbung für ein Shirt, dass es genau wie den Shop, schon lange nicht mehr gibt.
Als schöne Erinnerung, die ab und an mal in einzelnen Artikeln von irgendwem gefunden, wiederentdeckt und gern auch mal bei Facebook verlinkt wird, das 2008, als www.Welli-Berlin.de seine Berechtigung und aktive Zeit hatte noch eine Spielerei von wenigen Nerds und Eingeweihten war und nicht täglicher Begleiter von Millionren Menschen.
Und auf einmal bin ich wieder hier und musste etwas grübeln, wie der Zugang noch mal ging und wie der Editor funktioniert. Warum ist das so?
Der Grund ist eigentlich ein ziemlich ärgerlicher Umstand, nämlich eins der größten Managmentveragen der Berliner Eishockeygeschichte, naja, wenn man vom Ende der Preußen, Devils, Capitals, Schlittschuhclub geschichte mal absieht. Die Eisbären hatten einfach mal keinen Platz in der o2 World, um das nach erneut miesem Abscheiden in der DEL – Hauptrunde notwendig gewordene Pre-Play-Off Heimspiel durchzuführen. Uns so wurde Wirklichkeit, was immer mal wieder gefordert, erträumt oder befürchtet worden war: Ein DEL Punktspiel im Wellbechpalast zu Hohenschönhausen.
Wegen der 2008 noch für völlig undenkbar gehaltenen Zahl der Dauerkarteninhaber gab es für dieses Spiel auch keine Karten auf dem freien Markt zu kaufen.
Insgesamt wurde der Abend unter tatkräftiger Mitheilfe der Mannschaft zu einem Erlebnis der Extraklasse.  bwohl wir uns ja alle in der Arena am Ostbahnhof jeden Spieltag sehen, war es irgendwie wie ein Familientreffen, bei dem man die bucklige Verwandschaft nach Jahren zu ersten mal wiedersieht und die Stimmung war eines Play-offs Spiels, ja eines Finalspiels durchaus würdig.
Es herrschte eine Lautstärke, an die ich mich zumindest vorher nicht erinnern konnte. Einen ganzen Abend lang, einschließlich der Aktivitäten nach dem Spiel im jetzt unter „Welli´s“ firmierenden Casinoar alles wie früher. Die Pause an der frischen Luft, kein Bier auf der Tribüne erlaubt, ein Schiedsrichter, der trotzdem mit selbigem übergossen wird und anschließend richtig beleidigt ist, Technik, die die Eisbärenhymne erst im dritten Anlauf abspielt, „Endlich wieder Eishockey“ Gesänge, schlechte Akustig, frisch gegrillte Nackensteaks, überall strahlende Gesichter: Eindrücke, die ich mitnehmen und im Herzen behalten werde.
Aber auch wenn das Spiel mit 6:3 überaus erfolgreich war, hat es doch die Wende für die Saison nicht gebracht. Das dritte Spiel ging mit 3:2 nach Verlängerung in Nürnberg verloren. Die Saison ist vorbei und ich denke eine Abschlußfeier kann man sich zumindest für alle. die am Freitag dabei sein konnten, sparen. Dieses Event wird lange nicht zu toppen sein. Es ist also unwahrscheinlich, dass es hier zu weiteren Griffen in die Mottenkiste kommt, aber wir haben in der vergangenen Woche gelernt, dass man doch niemals nie sagen sollte.
Tschüß Welli, altes Haus. War geil, Dich noch ein letztes Mal zu rocken, vor allem, weil ich ja damals nicht dabei sein konnte, als alles zuende ging.

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Gedanken zwischen den Welten http://www.welli-berlin.de/?p=121 http://www.welli-berlin.de/?p=121#comments Sun, 01 Jun 2008 15:16:30 +0000 http://www.welli-berlin.de/?p=121 Foto: Matze EckartEinige Tage ist es nun her, seit wir von unserem geliebten alten Kasten Abschied genommen haben. Das an diesem 25. Mai Erlebte wirkt auch jetzt noch nach.
Ich könnte immer wieder mit der Zunge schnalzen, wenn ich an das Traditionsspiel zurück denke. Ey, teilweise war die gesamte Schwedenfraktion auf dem Eis zugange, was für ein Bild! Fast wie in meinen Anfangsjahren im Welli, als diese Jungs für die Eisbären übers Eis gestürmt sind.
Schmunzeln musste ich, als Kai Kristian vom DNL-Team – gerade mal 17 Jahre alt – den Kasten im Spiel der Helden vergangener Tage hüten durfte und die Fans ihn aufforderten „Und Kristian fängt die Welle an“. Etwas schüchtern zunächst, aber dann hat er es doch getan…. zu schade, dass man in dem Moment nicht unter seine Maske sehen konnte.

Das war mein ganz persönliches Gänsehauterlebnis am letzten Sonntag. Gesteigert eigentlich nur noch durch die Wachablösung während der letzten Spielminute mit den jetzigen Hausherren im Welli. Unsere junge Garde wird sich auch weiterhin in der Kultstätte das Rüstzeug für künftige große Taten holen. Und wer weiß, vielleicht fordern wir eines Tages Kai Christian dann in der O2 World erneut auf, die Welle anzufangen.

Foto: Matze EckartInsofern war damit der Bogen dann doch gespannt zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – zwischen Welli und O2 Arena. Zumindest bei mir beginnt dadurch die Wehmut etwas nachzulassen. Denn wenn ich oben von den Helden vergangener Tage spreche, so werden es jetzt die Helden der Zukunft sein, die nun die Welli-Geschichte weiterschreiben. Das Buch ist also nicht wirklich zugeklappt.
Ab Herbst öffnen wir dann halt noch ein neues und ich bin gespannt, ob wir alle zusammen es dann mit ebenso vielen tollen, traurigen, verrückten Geschichten füllen können.

Und da sind wir nun auch schon mitten drin in den Gedanken zwischen den Welten. Was war, ist in unseren Herzen. Was wird, kann noch niemand mit Bestimmtheit sagen.

Vorfreude auf die O2 World? Doch, schon, ein bissel. Noch aber ist es eher Neugier, Gespanntsein auf die neue Eisbären-Heimat.

Foto: Matze EckartIn so einer Arena wird ein Eisbären-Spiel sicher (nein, ich schreibe bewusst nicht „leider“) auch Event werden, wie es heutzutage so schön Denglish heißt. Das gehört zu so einer Arena in diesen großen Relationen und mit einem viel breiteren Publikums- und Fanspektrum ja irgendwie dazu. Hier hoffe ich aber, dass die Verantwortlichen mit sehr viel Fingerspitzengefühl planen und dass das Geschehen auf dem Eis nicht zur Nebensache wird. Auf die richtige Dosierung wird es ankommen.

Tja und da wäre dann ja noch unser Part: Werden wir es schaffen, neben Wellenbrecher und Meister-Bannern auch ein wenig Welli-Kult mit hinüber zu nehmen? Bestimmt, da bin ich mir eigentlich sicher. Möglicherweise wird es zunächst einige Zeit brauchen, bis es sich findet. Ganz sicher aber werden wir den ein oder anderen Neuen auf den Rängen an die Hand nehmen Foto: Matze Eckartmüssen, damit sich der Virus … der Eisbären-Virus festsetzen kann. Im Welli war das fast ein Selbstläufer: einmal dort gewesen, auf Lebenszeit infiziert. Wenn man es so betrachtet, dann haben wir „Alten“ ab Herbst einen ziemlichen Brocken Verantwortung, nicht zuletzt auch gegenüber uns selbst, damit ein O2-Feeling geboren werden kann.

Gedanken zwischen den Welten, die etwas andere Sommerpause.

Ich wünsche Euch allen einen tollen Sommer, wir treffen uns im Herbst in der O2 World!

Ecki

Fotos: Matze Eckart

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Tschüss Welli, altes Haus! – Tach, o2 World! http://www.welli-berlin.de/?p=120 http://www.welli-berlin.de/?p=120#comments Tue, 27 May 2008 15:46:12 +0000 http://www.welli-berlin.de/?p=120 Foto: Matze EckartSonntag, 25. Mai 2008. Der Tag kam mit etwas Aufregung, nur unterschwellig, nicht so, als würde ein Spiel der Eisbären um DEL-Punkte anstehen. Dennoch mit dem Gefühl, dass etwas geschehen würde, was weniger, eigentlich gar nicht wiederbringlich sein würde. Der Tag, an dem wir unserem Wellblechpalast als Heimspielort der Eisbären in der DEL Tschüss sagen würden. Ein besonderer Tag, eben keiner wie andere. Traurig? Ein wenig. Sicher! Doch auch wiederum ein fröhlicher Tag. Denn etwas Gutes fand sein Ende, das Happy End lieferten unsere Eisbären-Cracks am 20. April mit dem Gewinn der dritten deutschen Meisterschaft. Der Welli verabschiedet sich als ein Ort von Champions. Ein würdiger Abschied von der großen Eishockeybühne, wie bestimmt nicht nur ich finde. Fortan wird er noch mehr die Wiege zukünftiger Erfolge sein. Von Kindesbeinen an werden sich junge Menschen von der Laufschule an bis hin zu den Eisbären Juniors in der Oberliga auf den Weg machen, um eines Tages den Schritt vom Wellblechpalast – dem Ort, an dem also auch weiterhin alles beginnt – in die o2 World zu schaffen. Die Wurzeln der Eisbären werden auch in Zukunft sehr wesentlich ihre Kraft aus dem Stück vereisten Boden im Sportforum schöpfen.

Foto: Matze EckartPierre Pagé, der Andere, beschrieb es schon vor einiger Zeit mit dem Satz: „Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich stets eine andere.“, dass aus einer Sache oft eine neue erwächst. Wir werden uns umstellen müssen, vieles wird neu sein, wenn wir uns voraussichtlich Ende September zum ersten Heimspiel der Eisbären in der o2 World wieder sehen. Grund zu zweifeln, ob wir, die Eisbärenfans, die mit dem Umzug in die hypermoderne Arena verbundenen Begleiterscheinungen auffangen und einen guten Teil dessen, was uns bisher ausmachte mit hinüber werden nehmen können? Vielleicht. Ein wenig Skepsis hilft womöglich sogar dabei wachsam zu sein, sollten wir zugunsten der Massenkompatibilität zu sehr gestriegelt und angepasst werden. Trotzdem, finde ich, sollten wir uns dem Neuen nicht verschließen. Auch nicht den möglichst vielen Neuen, die dann hoffentlich mit uns gemeinsam zahlreich zu Spielen der Eisbären in die o2 World kommen werden. Ein Spruch wird dann nämlich kein Bestand mehr haben, mit dem der ein oder andere Neue schon im Wellblechpalast verschreckt wurde: „Ey, geh mal beiseite, ich steh’ schon 20 Jahre hier!“ Es sei denn freilich, er arbeitete früher auf dem Güterbahnhof und die Arena steht just an dem Ort, an dem damals auch sein Spint stand. Aber wer kann das schon von sich behaupten? In diesem Punkt beginnen wir alle, Alte und Neue, auf Augenhöhe.

Foto: Matze EckartDie Abschiedsfete war eine tolle Sache. Dennoch habe ich es vermisst, dass für alle spürbar der verbindende Bogen vom Welli zur o2 World gespannt wurde. Ein bisschen zu viel Wehmut, ein bisschen zu viel Verlieren schwebte im Raum. Die Erinnerungen an alles, was im Welli geschah, bleiben uns erhalten. Ja, sogar der Welli selbst bleibt uns erhalten, wird im Gegensatz zu anderen alten Arenen nicht abgerissen. Jedem, dem danach ist, kann ihn zu Spielen der Mannschaften der Eisbären Juniors oder auch zum Training des DEL-Teams besuchen. Der Verlust ist relativ. Hier wäre deshalb mehr Platz für die Vorfreude gewesen, die sich doch auch mit dem Umzug in die neue Arena verbindet. Und nicht zuletzt ist da reichlich Platz für Stolz. Denn während andere in der Versenkung der Bedeutungslosigkeit verschwanden, sind wir da immer noch. Größer, stärker, erfolgreicher, als wir es vor wenigen Jahren nicht mal gewagt hätten zu träumen, stehen heute unsere Eisbären da! Und der Umzug in die o2 World kann diese Stärke für die Zukunft noch weiter festigen, so er denn gelingt. Und Letzteres können wir uns nicht nur wünschen, sondern in gewissen Grade selbst daran mittun. Wir können dabei helfen, dass die Eisbären in der gesamten Stadt und darüber hinaus wahrgenommen werden. Wir können die Leute dazu einladen, besser als jedes Werbeplakat, weil mit Foto: City Pressall unserer positiven Energie und unseren Emotionen, Teil dessen zu sein, was uns seit Jahren so sehr begeistert.

Sonntag, 25. Mai 2008. Der Tag kam mit etwas Aufregung, nur unterschwellig, nicht so, als würde ein Spiel der Eisbären um DEL-Punkte anstehen. Dennoch mit dem Gefühl, dass etwas geschehen würde: Der Tag, an dem auch etwas Neues begann.

Matze Eckart

Fotos: Matze Eckart (3), CityPress (1)

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Zum letzten Mal… Emotionaler Abschied im Welli http://www.welli-berlin.de/?p=117 Mon, 26 May 2008 08:30:08 +0000 http://www.welli-berlin.de/?p=117 Foto: City PressDie Türen sind zu, das Eis wird abgetaut. Am gestrigen Sonntag verabschiedeten sich 4500 Eisbären-Fans von ihrem Wellblechpalast. Die alte Eishalle in Berlin-Hohnschönhausen ist für das DEL-Eishockey Geschichte. Die Zukunft gehört der o2-World, die neue Multifunktionsarena im Herzen von Berlin.

Vorher wurde aber noch einmal kräftig gefeiert, und die Gästeliste dieser Veranstaltung las sich wie die Geschichte der letzten 50 Jahre des (Ost)Berliner Eishockeys. Begonnen bei den alten Recken wie Hanne Frenzel oder Joachim Ziesche ging es über Dieter Frenzel, Dietmar Peters, Harald Kuhnke bis hin zu den Spielern der „nach Bosman-Ära“ wie die Ex-NHL Profis Thomas Steen, Mike Bullard oder Ricard Persson – um nur einige Namen zu nennen.

Foto: City PressBegonnen hatte die Veranstaltung mit einem kleinen Charme der Anfangszeit vom Wellblechpalast. Sicherlich ungewollt, aber die teilweise akustisch übersteuerten Ansagen von Stadionsprecher Uwe Schumann, sowie seinen für diesen Abend eigens angeheuerten Co-Moderator Desmond Squire (Radio Fritz, Deutsche Welle), glichen dem Klang der einst unter dem Wellblechdach angebrachten Druckkammerlautsprecher. Was aber nicht schlimm war, verlagerten sich die Hauptgeschehnisse eher optisch auf das Eis und deren Akteure.

So fand nach einem kulturellen Intermezzo einer Cover-Band mit „ostalgischen“ Liedern die Vorstellung der Helden von einst bis heute statt. Derick Mayer, einst gefürchteter Verteidiger in der DEL und jetziger Trainer der Eisbären Juniors in der Oberliga, musste als „bester Mann“ zwar nicht seine Kelle ‚rausholen, dafür aber die Welle anstimmen. Ex-Kapitän Marc Fortier, der wie Mike Bullard eigens aus Nordamerika eingeflogen wurde, oder Niklas Hede zeigten nicht nur in der „Skills-Competiton“, dass sie keinen Rost angesetzt haben, auch beim Spiel der beiden Ehrenmannschaften zogen sie locker und flockig so manch einem gestandenen Profi davon.

Foto: City PressSven Felski, oft als Eisbären-Urgestein bezeichnet (was er wohl gar nicht so gerne hört) hatte noch eine Herausforderung der besonderen Art zu absolvieren. Nicht nur das der einstige Eiskunstlaufschüler eine Pirouette mit anschließender Landung auf einem Bein absolvierte, auch Claudia Pechstein, Olympiasiegerin im Eisschnelllauf, ließ es sich nicht nehmen, noch zwei finale Stadionrunden gegen den Eisbärenstürmer unter Wettbewerbsbedingungen zu laufen. Endeffekt war, dass Claudia Pechstein eher auf der längeren Distanz die Nase vorn hatte, im Sprint präsentierte sich aber Felski als spritziger. Den Schneewalzer nach dem Rennen ließen sich aber beide nicht nehmen. Das ehemalige Eistanzpaar Kati Winkler und René Lohse wären neidisch geworden.

Richtig emotional wurde es noch einmal zum Schluss der Veranstaltung. Der Dynamische Oktoberklub (eine Fanvereinigung, die schon seit einigen Jahren CDs zu verschiedenen Anlässen produzieren) bot ihr für diesen Abend komponierte Hymne zum Besten. „Welli adé – scheiden tut weh“. Unter dieser Melodie wurden die Meisterbanner aus den Jahren 2005 und 2006 herabgelassen, sowie ein Wellenbrecher aus dem Fanblock geflext, welche nun in die o2-World integriert werden.

Hpme

Zum Vergrößern auf das Bild klicken.

Die große Autogrammstunde ließ noch einmal jeden Fan das Eis des Wellblechpalalsts betreten und somit Abschied von seiner Kultstätte nehmen. Ein Feuerwerk krönte den Abschluss von „Tschüss Welli“ und ließ viele Anhänger doch die eine oder andere Träne verdrücken.

Die Türen werden wieder aufgeschlossen, das Eis wieder bereitet, denn die Eisbären Juniors werden dort weiter ihre Heimspiele austragen. Aber die ganz großen geballten Emotionen werden nicht mehr von den Rängen kommen. Trotzdem bleibt diese Kultstätte unvergessen – und hat nun seinen (Un)Ruhestand verdient.

Tschüss Welli!

ovk
Fotos: CityPress

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Tschüss Welli im Welli http://www.welli-berlin.de/?p=119 Sat, 24 May 2008 08:42:22 +0000 http://www.welli-berlin.de/?p=119 Foto: City PressBevor die Eisbären Berlin im September in ihre neue Heimat, die O2 World, in der Mitte Berlins einziehen, verabschieden sie sich am 25. Mai 2008 (Sonntag) noch von ihrer alten Spielstätte. Gemeinsam mit und für seine Fans organisiert der Eishockeymeister 2008 die Abschiedsveranstaltung „Tschüss Welli“ und rechnet ein letztes Mal mit einem ausverkauften Wellblechpalast. Über 4000 Tickets sind bereits verkauft.

Zum letzten Eisbären-Großevent im Sportforum, dessen Hauptteil mit Interviews, Eishockeyspiel, Autogrammstunde und Feuerwerk um 18.30 Uhr beginnt, reisen illustre Gäste aus Nah und Fern an. So kehren, unter vielen anderen, auch die Ex-Kapitäne Ricard Persson, Marc Fortier und Thomas Steen an ihre alte Wirkungsstätte zurück.

Zum letzten Eisbären-Großevent im Sportforum, dessen Hauptteil mit Interviews, Eishockeyspiel, Autogrammstunde und Feuerwerk um 18.30 Uhr beginnt, reisen illustre Gäste aus Nah und Fern an. So kehren, unter vielen anderen, auch die Ex-Kapitäne Ricard Persson, Marc Fortier und Thomas Steen an ihre alte Wirkungsstätte zurück.

Neben der Eishockeypartie wird auch mit diversen Aktionen an die Geschichte des Wellblechpalasts erinnert. Eine große „Hall of Fame“ in Ausstellungsform gibt einen Überblick über fünf Jahrzehnte Welli. Zudem wird gegen Ende des Tages der Auszug der Eisbären aus der Eishalle I des Sportforums manifestiert. So werden zum Beispiel die bisher unter dem Dach befindlichen Meisterbanner feierlich eingeholt.

Das Rahmenprogramm von „Tschüss Welli“ startet bereits um 15 Uhr am Wellblechpalast mit einer Live-Band, Sport, Spiel und Spaß sowie Speis und Trank für große und kleine Eisbärenfans. Natürlich werden auch verschiedene Merchandising-Produkte als Wellblechpalasterinnerungsstücke angeboten.

Quelle: www.eisbaeren.de

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Und wieder ne verpasste Meisterschaft http://www.welli-berlin.de/?p=116 http://www.welli-berlin.de/?p=116#comments Sat, 03 May 2008 10:38:03 +0000 http://www.welli-berlin.de/?p=116 MEISTAViele werden jetzt angesichts des Titels glauben, dass ich von den Finals 1998 oder 2004 berichten möchte. Weit gefehlt, für mich fanden die verpassten Meisterschaften 2006 und 2008 statt.
In beiden Fällen hatte ich keine Möglichkeit, in Deutschland zu sein, weil ich seit 2005 in China lebe und arbeite. Bei der ersten Meisterschaft 2005 hatte das gerade noch hingehauen, da ich wegen der asiatischen Ruhe, mit der die chinesiche Botschaft in Berlin meinen Visaantrag bearbeitete, erst am 2. Mai ausreisen konnte. Das gab mir die Gelegenheit die Tage nach dem 19. April mit einem Dauergrinsen im Gesicht zu verleben und die Feierlichkeiten nach dem glücklichsten aller Dienstage ausgiebig mitzumachen.

Ein Jahr später überkam mich dann etwas, was ich inzwischen als „Play-Off-Heimweh“ in die ärztlichen Nachschlagewerke habe aufnehmen lassen. Gereiztheit, Übermüdung – auch in Folge von nächtlichen Tickersitzungen (wir haben eine Zeitschriebung von 6 bzw. 7 Stunden zur Winterzeit) – und die ständige Frage an einen selbst: „Was mache ich hier eigentlich in diesem Teil der Welt, wenn die Eisbären in den Play-Offs sind. 2006 kam dann noch ein weiteres Dilemma hinzu: Für den Zeitpunkt ab dem zweiten Finalspiel waren wir in Thailand im Urlaub. Schönes Land, warm war es auch und die Strände waren toll. Aber Internet gab es nur ein paar Kilometer weiter und ein Laptop hatte ich auch nicht mit.
Die Nachricht von der Titelverteidigung kam dann per Handy von Robert ins Telefon gebrüllt, als es in Thailand schon Zeit zum Schlafengehen war. Meister werden geht irgendwie anders…

MEISTADurch einen wirklich denkwürdigen Auftritt in den Pre-Play Offs ersparten mir die Eisbären ein ähnliches Krankeitsbild im vergangenen Jahr und die Play-Offs gingen für mich ohne große Emotionen oder sonstige Krankheitserscheinungen in die Geschichte ein. Außer an die langweilige und einseitige Finalpaarung kann ich mich an nichts erinnern und ich gratulierte meinem aus Mannheim stammenden Kollegen in Berlin per E-Mai mit den Worten: „Und passt ja auf, dass Ihr keine Beulen in Pokal macht. Der ist nur für ein Jahr ausgeliehen!“ Er lachte mich beim nächsten Telefonat für diesen gelungenen Witz herzlich aus.

Mit dem gleichen Kollegen saß ich in Hong Kong am Früstückstisch, als die Eisbären gerade drei Stunden vorher den Pokal gewonnen hatten. „Den ersten Pokal von Euch haben wir schon mal,“ fand er dann schon nicht mehr ganz so lustig, aber er war per Mail am 20. April fast schneller mit den Glückwünschen als der Liveticker mit Vermeleden von Buschis Tor.

MEISTAJa und auch meine zweite verpasste Meisterschaft war wieder etwas besonderes. Play-Off Heimweh ab dem Viertelfinale, eine eigentlich für den Fall des Finaleinzuges geplante Reise nach Deustchland zerschlug sich auf Grund privater Umstände und dienstlicher Ereignisse. Und dann verschwanden zum entscheidenen Spiel auch noch Premiere Live-Stream und Radiostream der Eisbären hinter der Great Chinese Firewall.
Es blieb der Sportal Ticker, der allerdings für jede Aktualisierung knapp 30 Sekunden brauchte, in der er ein leeres Fenster anzeigte. Nachdem ich eigentlich zwei Minuten vor Schluß mit dem Thema langsam durch war und schon Überleungen anstellte, wie ich denn den Mittmochmorgen im Dienst völlig übermüdet überstehen sollte, vermeldete der Ticker statt des Spielendes den Ausgleich. In der Verlängerung waren dann sämtliche Aktualisierungen eine reine Qual mit ständigem Gemurmel „Los, zeig 1:2 an, los…“ Als es dann soweit war feierte ich fröhlich und vergnügt noch ein gutes Stündchen ganz allein in meinem Arbeitszimmer. Sonntags sind eben nach 23:00 nicht mehr so viele Familienmitglieder wach.
Und kurz vor dem Schlafengehen schoß es mir auf einmal durch den Kopf: „Siehste, jetzt hat Du schon wieder ne Meisterschaft verpasst…“

wei-de

Fotos: wei-de

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Das Shirt zur Meisterschaft ist da! http://www.welli-berlin.de/?p=115 http://www.welli-berlin.de/?p=115#comments Wed, 30 Apr 2008 13:20:00 +0000 http://www.welli-berlin.de/?p=115
MEISTA

…und nicht nur zur Meisterschaft! Auch das letzte Spiel im Welli ist (auf der Rückseite) verewigt. Mit allen Torschützen und den sekundengenauen Zeiten.

Ab sofort hier im welli-berlin.de Shop bestellbar.

]]> http://www.welli-berlin.de/?feed=rss2&p=115 2 Märkische Oderzeitung vom 26. April 2008 http://www.welli-berlin.de/?p=114 http://www.welli-berlin.de/?p=114#comments Wed, 31 Dec 1969 21:59:59 +0000 http://www.welli-berlin.de/?p=114 Foto: City Press

Foto: City Press

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Trauer um Peter Marx http://www.welli-berlin.de/?p=113 Sun, 27 Apr 2008 07:44:18 +0000 http://www.welli-berlin.de/?p=113 Foto: City PressDer Gang zum Grill an der Holzbude von Fleischer Peter Marx gehörte für viele von uns, aber auch die Gästefans zum festen Ritual vor einem DEL-Spiel im Wellblechpalast. Kult, wie das gesamte Drumherum – eine Institution!
„Ich muss hier noch mal ran“, sagte der Hamburger Hockeyweb-Kollege bei seinem Besuch im Welli während der Play-off-Serie gegen die Freezers, „bevor ich in der o2 World auch nur noch das übliche Arena-Einerlei vorgesetzt bekomme.“ Genüsslich verdrückte er seine obligatorische Bratwurst.

Unfassbar: Am vergangenen Donnerstag verstarb Peter Marx im Alter von 64 Jahren.

Wir werden dich nicht vergessen!

All unsere Anteilnahme gehört seiner Familie.

Das welli-berlin.de – Team

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