Archive for the ‘Rund um den Welli’ Category

Gedanken zwischen den Welten

Sonntag, Juni 1st, 2008

Foto: Matze EckartEinige Tage ist es nun her, seit wir von unserem geliebten alten Kasten Abschied genommen haben. Das an diesem 25. Mai Erlebte wirkt auch jetzt noch nach.
Ich könnte immer wieder mit der Zunge schnalzen, wenn ich an das Traditionsspiel zurück denke. Ey, teilweise war die gesamte Schwedenfraktion auf dem Eis zugange, was für ein Bild! Fast wie in meinen Anfangsjahren im Welli, als diese Jungs für die Eisbären übers Eis gestürmt sind.
Schmunzeln musste ich, als Kai Kristian vom DNL-Team – gerade mal 17 Jahre alt – den Kasten im Spiel der Helden vergangener Tage hüten durfte und die Fans ihn aufforderten „Und Kristian fängt die Welle an“. Etwas schüchtern zunächst, aber dann hat er es doch getan…. zu schade, dass man in dem Moment nicht unter seine Maske sehen konnte.

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Zum letzten Mal… Emotionaler Abschied im Welli

Montag, Mai 26th, 2008

Foto: City PressDie Türen sind zu, das Eis wird abgetaut. Am gestrigen Sonntag verabschiedeten sich 4500 Eisbären-Fans von ihrem Wellblechpalast. Die alte Eishalle in Berlin-Hohnschönhausen ist für das DEL-Eishockey Geschichte. Die Zukunft gehört der o2-World, die neue Multifunktionsarena im Herzen von Berlin.

Vorher wurde aber noch einmal kräftig gefeiert, und die Gästeliste dieser Veranstaltung las sich wie die Geschichte der letzten 50 Jahre des (Ost)Berliner Eishockeys. (mehr …)

110 Prozent Eisbär mit Sohn

Dienstag, April 15th, 2008

Foto: PrivatIch wollte heut mal so ein, zwei Gedanken verbreiten über meine Liebe zu diesem Traumverein: Ich bin der Robert, 27 Jahre, gelernter Ossi und ich stehe beim Heimspiel.

Iich bin im Block I zuhause, dem wahrscheinlich härtesten und lautesten Block auf meiner Seite. Früher war ich oft im Block C oder D, aber mit den Jahren wird man ruhiger und als Papa macht sich der Block I mit einem 19 Monate alten Jungen am besten.

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Welli – Feeling in der Fremde

Donnerstag, April 3rd, 2008

Ecki - Foto: PrivatDen ein oder anderen Eisbären-Fan verschlägt es aus den unterschiedlichsten Gründen in die Fremde. Dann liegt der Welli nicht mehr um die Ecke und ein regelmäßiger Besuch der Heimspiele ist oft nur noch selten realisierbar.
„Einmal Eisbär – Immer Eisbär“ hat aber trotzdem Bestand; undenkbar, sich einem anderen Eishockey-Verein zuzuwenden, selbst wenn der nur einen Steinwurf entfernt beheimatet ist wie in meinem Fall hier in Mainhattan.
Logisch auch, dass es Festtage sind, wenn die Eisbären bei den Lions zu Gast sind und man gemeinsam etwas Welli- Feeling in den Gästeblock zaubert. Dann ist die Stimme zwar für den Rest der Woche dahin, aber wenn juckt das schon?!

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Hey Welli, altes Haus!

Donnerstag, März 20th, 2008

Welli - Foto: CityPressÜber dich „Rosthütte“ mache ich mir schon Gedanken, jetzt wo wir in die „Sauerstoffarena“ umziehen wollen sollen. Wird nicht mehr dasselbe sein, wenn man aus der Straßenbahn springt und von der Konrad-Wolf kommend die Mauer an der Leichtathletikhalle lang läuft, der Krach zunimmt und man dein Bogendach endlich sieht. So langsam denk ich auch über den Abschied von dir nach, ein Drama darfst du ja noch miterleben, die Play-off 2008.

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Lieder auf Schweineplatten: Der Dynamische Oktoberklub

Sonntag, März 16th, 2008

Ankündigungsplakat - Grafik: KomissarovIch weiß noch, wie es anfing: Wir fuhren im Herbst 2001 zu einem Auswärtsspiel nach Hannover an einem Dienstagabend und in Ackis BMW herrschte eine ausgelassene kreative Stimmung, wie sonst nur am Stammtisch am Mittwoch. Irgendwann fingen wir an, zu jedem Rocksong aus dem CD Player Texte zu erfinden, die irgendwie zu den Eisbären passten.
Irgendwann kam Acki dann der Gedanke, dass man das doch auch auf CD herausbringen könnte. Flugs wurde die Idee weiter gesponnen und Acki wusste sogleich zu berichten, dass er gut mit einem Produzenten und Mitglied der Gruppe Lift bekannt sei, der natürlich noch vor dem Spiel von ihm mit dieser Idee konfrontiert wurde.

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Wurstgulasch in der heimlichen Hall of Fame

Dienstag, März 11th, 2008

Sven Felski beim Wurstgulasch - Foto: CityPressOft werde ich von den Stadionzeitungs-Machern der Oberliga-Gegner unserer Eisbären Juniors angeschrieben und zu gewissen Begebenheiten bei Juniors-Spielen im Wellblechpalast gefragt. Natürlich sind dann meine Antworten, genauso wie die Zuschauer, recht übersichtlich. Ist ja auch nicht schwer, kurz vom Bier-Bockwurststand unterhalb vom Block C zu schreiben. Auch der Gästeblock ist leicht zu finden. Und wie man mit der Straßenbahn zum Welli kommt, ist auch nicht schwer.

Inne halte ich meist bei der Frage, welche Spezialität in Sachen Essen denn zu empfehlen ist. Da fällt mir eigentlich nur das Wurstgulasch aus dem Casino ein. (mehr …)

Kraig Nienhuis – Der singende Eisbär

Donnerstag, März 6th, 2008

Der singende Eisbär - Foto: City Press„Der soll nicht spielen, der soll nur singen!“, war das eindeutige Statement des Organisationskomitees der „50-Jahre Eishockey in Hohenschönhausen“-Gala auf die Frage, ob wir auch den singenden Eisbären einladen sollen.

Okay, singen können bestimmt viele Eishockeyspieler, nur in Berlin tat es einer bisher öffentlich. Kraig Nienhuis! Mit Sicherheit kennt jeder seinen Song „Eisbärn“, wo er im deutschsprachigen Refrain die Zeilen „Ich bin ein Eisbär in Berlin“ schmettert. Okay, zu einer Stadionhymne fehlt vielleicht noch etwas mehr Rhythmus, aber Kult war der Song schon damals. „Damals“ ist in diesem Fall die Saison 1996/97.

Das erste Jahr der schon oft beschriebenen Bosman-Ära. Nienhuis kam zusammen mit Cracks wie Andrew McKim, Chris Govedaris oder Niklas Hede in den Wellblechpalast. Jene Saison, in denen das Wort „Play-offs“ auch in Hohenschönhausen kein Fremdwort mehr war.

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Der Eis-Dynamo: Von Fans für Fans

Sonntag, März 2nd, 2008

Eisdynamo 2007/08 - Foto: ovkLieb und teuer im Wellblechpalast ist mir der Eis-Dynamo. Seit nun mehr als 98 Nummern und über 14 Jahren wird das Heft, was an jedem letzten Spieltag im Monat vor dem Welli vertickt wird, produziert. Was zum Beginn für 100 Pfennige mit wenigen Seiten und Bildern entstand, hat sich heute – mit bunten Bildern und Hochglanz-Cover – zu einem festen Bestandteil der Fanszene entwickelt. Dabei war der Weg gerade zum Beginn recht steinig.

Der Name „Dynamo“ war ja einige Jahre in Hohenschönhausen nicht salonfähig. Sponsoren wurden wohl dadurch abgeschreckt. So war der Eis-Dynamo zwar geduldet, aber in den Augen so mancher Offizieller war es dann gut, dass auch irgendwann der letzte Spieltag im Monat mal vorbei ist. (mehr …)

Mein schönstes Urlaubserlebnis war zu Haus im Welli

Samstag, März 1st, 2008

Thomas beim Training - Foto: City PressWeihnachten 1999 fand für mich schon im Oktober statt. Damals erfüllte ein Talkmaster Names Türk schon verfrüht Weihnachtswünsche. Gut die Sendung kam dann erst im Dezember, aber zum Geschehen: Meine Tante sah den Aufruf des genannten, ungewöhnliche Weihnachtswünsche zu erfüllen. Da Sie meine Eisbärenmacke kannte, probierte Sie Ihr, oder mein Glück und siehe da die Redaktion war begeistert. Hartmut Nickel war es weniger. Später erfuhr ich das ein paar Tage vorher ein Fernsehteam vor Ort war und die Bären nicht trainieren sondern schöne Figürchen machen mussten. Da hiess es eigentlich: Nie wieder Fernsehen.

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